Luitpoldstraße 51, Bamberg
Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg, Germany
Beratungsstelle für pflegende Angehörige | Bamberg & Pflegeberatung
Wer zu Hause einen Menschen unterstützt oder pflegt, trägt viel Verantwortung – und hat viele Fragen. Die Beratungsstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist genau dafür da: Sie berät, unterstützt und vernetzt. An der zentralen Adresse Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg, wenige Schritte vom Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof entfernt, finden Angehörige eine zuverlässige erste Anlaufstelle. Seit der Gründung im Februar 2007 begleitet die Fachstelle Ratsuchende aus der Stadt Bamberg; seit Oktober 2018 steht sie auch dem gesamten Landkreis offen. Die Beratung ist neutral, kostenlos und vertraulich, die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Ob Orientierung im Pflegealltag, psychosoziale Stabilisierung oder die Suche nach Entlastung – hier bekommen Sie verständliche Informationen und konkrete Hilfe. Zusätzlich vermittelt die Fachstelle ehrenamtliche Alltagsbegleitungen, organisiert Gesprächskreise und bietet Schulungen an, darunter das etablierte Programm EduKation Demenz. Beratungen sind flexibel: im Büro, telefonisch, digital oder als Hausbesuch. So entsteht ein niedrigschwelliges Angebot, das pflegende Angehörige genau dort erreicht, wo sie Unterstützung brauchen.
Leistungen und Hilfe für pflegende Angehörige in Bamberg
Pflegende Angehörige leisten Großes – häufig neben Beruf, Familie und eigenen Verpflichtungen. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg bietet deshalb eine umfassende, alltagsnahe Unterstützung, die an den individuellen Bedürfnissen der Ratsuchenden ansetzt. Im Mittelpunkt steht die psychosoziale Beratung: In einem vertraulichen Gespräch werden aktuelle Belastungen, Fragen und Ziele sortiert. Die Mitarbeitenden der Fachstelle informieren klar und verständlich über regionale Hilfsangebote und begleiten, wenn gewünscht, über einen längeren Zeitraum. Für viele Familien ist es entlastend, gemeinsam Perspektiven zu erarbeiten: Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es im Alltag? Welche Angebote in der Umgebung können konkret helfen? Die Fachstelle vernetzt Menschen, Organisationen und Angebote – trägerübergreifend und unabhängig. Ein zentraler Baustein ist die Vermittlung ehrenamtlicher Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter, die stundenweise unterstützen können. Das schafft gewonnene Zeit für Erledigungen, Erholung oder Arzttermine und ermöglicht gleichzeitig soziale Teilhabe der pflegebedürftigen Person. Ebenso gibt es Angehörigengruppen und eine Betreuungsgruppe, in denen Austausch, Begleitung und Aktivierung stattfinden. Angehörige erhalten dadurch nicht nur praktische Entlastung, sondern auch seelische Stärkung: zu wissen, dass man mit den eigenen Fragen nicht alleine ist, macht vieles leichter. Wer mit einer Demenzerkrankung in der Familie konfrontiert ist, profitiert zudem von der spezifischen Schulung EduKation Demenz. Sie vermittelt Wissen, das im Alltag sofort anwendbar ist, und hilft, Verhaltensweisen besser zu verstehen und einzuordnen. Die Beratung bleibt stets kostenlos, neutral und vertraulich – ein niedrigschwelliger Zugang, der Hemmschwellen abbaut. Weil die Lebenssituationen unterschiedlich sind, ist auch die Form der Unterstützung flexibel: Beratungsgespräche sind im Büro der Luitpoldstraße 51 möglich, telefonisch, per Video oder, wenn es zu Hause leichter fällt, als Hausbesuch. Damit erreicht die Fachstelle pflegende Angehörige unabhängig von Mobilität und Zeitfenstern. Auch längere Begleitungen sind möglich, wenn es Veränderungen im Pflegeverlauf gibt oder neue Fragen entstehen. Wichtig ist: Die Fachstelle gibt Orientierung, stärkt Selbsthilfekompetenzen und hilft, passgenaue regionale Angebote zu finden – immer mit Blick auf das Wohl der pflegebedürftigen Person und der Angehörigen.
Gesprächskreise, Entlastung und Schulungen: aktuelle Angebote
Neben der individuellen Beratung bietet die Beratungsstelle kontinuierlich Gruppen- und Bildungsangebote, die den Pflegealltag konkret erleichtern. Gesprächskreise für pflegende Angehörige in Bamberg schaffen einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig Mut zu machen. Moderiert von Fachkräften, werden dort Themen aus der Praxis aufgegriffen: Wie gehe ich mit herausfordernden Situationen um? Wie kann ich Grenzen wahren, ohne Schuldgefühle zu entwickeln? Welche Entlastungsangebote haben sich bewährt? Dieser Austausch stärkt Resilienz und vermittelt das Gefühl, mit den eigenen Herausforderungen nicht allein zu sein. Ein weiteres Format ist die Betreuungs- und Begegnungsreihe ‚Vergissmeinnicht‘, die in regelmäßigen Abständen stattfindet. Sie richtet sich an Menschen mit kognitiven Einschränkungen und bietet betreute, aktivierende Stunden. Für pflegende Angehörige bedeutet das: einmal durchschnaufen, Erledigungen machen oder einfach neue Kraft tanken, während die betreute Person gut begleitet ist. Ergänzend organisiert die Fachstelle Schulungen, insbesondere EduKation Demenz. Dieses praxisnahe Programm vermittelt Hintergrundwissen zur Demenzerkrankung und konkrete Kommunikations- und Handlungsstrategien. Angehörige lernen, Signale besser zu deuten, Überforderungen vorzubeugen und den Alltag so zu strukturieren, dass beide Seiten profitieren. Das stärkt nicht nur die Beziehung, sondern mindert auch Belastungen. Außerdem knüpft die Fachstelle Kontakte zu ehrenamtlichen Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleitern, die stundenweise Unterstützung leisten – von Begleitung bei Spaziergängen über gemeinsame Spiele bis hin zu kleinen Besorgungen. Die Fachstelle informiert zudem über Freizeit- und Pflegeerholungsangebote, die zu persönlichen Interessen und Möglichkeiten passen. Alle Veranstaltungen und Termine werden direkt von der Fachstelle veröffentlicht und laufend aktualisiert. So finden Angehörige verlässlich die nächsten Gesprächskreise, Schulungen und Treffpunkte. Der Vorteil dieser Vielfalt: Jede Familie kann genau die Bausteine wählen, die in der aktuellen Situation hilfreich sind – mal ist es ein Informationsabend, mal ein Austauschkreis, mal die gezielte Entlastung durch ehrenamtliche Hilfe. Entscheidend ist, dass aus einzelnen Bausteinen ein tragfähiges Unterstützungsnetz wird, das den Pflegealltag spürbar leichter macht.
So läuft die Beratung ab: Kontakt, Termin und Formate
Der erste Schritt zur Beratung ist unkompliziert. Sie erreichen die Fachstelle telefonisch unter 0951 2083501 oder per E‑Mail an info@fpa-bamberg.de. Gemeinsam wird geklärt, welche Form der Beratung im Moment am besten passt – ein Termin im Büro in der Luitpoldstraße 51, ein Telefon- oder Videogespräch oder ein Hausbesuch. Schon im Erstkontakt erhalten Ratsuchende eine klare Orientierung, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. In der Beratung selbst steht Zeit zum Zuhören und Sortieren zur Verfügung. Die Mitarbeitenden nehmen die individuelle Situation in den Blick: Wer wird gepflegt? Welche Belastungen gibt es? Welche Hilfen bestehen bereits, welche fehlen? Daraus wird ein konkreter Plan für Entlastung und Unterstützung entwickelt. Häufig geht es um die Frage, wie Angehörige Alltag, Pflege und eigene Bedürfnisse besser vereinbaren können. Die Fachstelle zeigt Möglichkeiten auf, Kontakte zu regionalen Angeboten herzustellen, bei Bedarf Begleitung anzubieten und – wenn gewünscht – die Entwicklung über einen längeren Zeitraum im Blick zu behalten. Dank der trägerübergreifenden Ausrichtung erhalten Ratsuchende neutrale Informationen. Die Beratung ist immer kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Das senkt Hemmschwellen und schafft Vertrauen. Wer sich nicht sicher ist, ob er „schon“ zur Beratung gehen sollte, darf wissen: Es braucht keinen besonderen Anlass. Viele Angehörige melden sich vorsorglich, um gut vorbereitet zu sein, andere kommen bei akuten Fragen. Beides ist willkommen. Die Formate sind flexibel: Manchmal genügt ein klärendes Telefongespräch, manchmal ist ein persönliches Gespräch vor Ort hilfreich. Wenn Wege beschwerlich sind, wird ein Hausbesuch vereinbart. So kann die Beratung dort stattfinden, wo der Alltag gelebt wird – mit kurzen Wegen und ohne zusätzlichen Stress. Und wer nach dem ersten Gespräch gern weiter begleitet werden möchte, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine abstimmen. Ziel ist immer, dass aus Information konkrete Entlastung wird.
Anfahrt & Parken an der Luitpoldstraße 51: so erreichen Sie uns
Die Beratungsstelle liegt an der Luitpoldstraße 51 in 96052 Bamberg – verkehrsgünstig und stadtzentral. Die Luitpoldstraße verbindet die Innenstadt mit dem Bahnhof und ist über die Luitpoldbrücke direkt an die City angebunden. Damit ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders einfach: Der Bahnhof Bamberg ist der regionale Verkehrsknotenpunkt für Bahn und Bus. Wer mit dem Auto kommt, findet in Bahnhofsnähe verschiedene Parkmöglichkeiten. Dazu zählen die ausgewiesenen DB Bahn Park-Flächen am Bahnhof Bamberg, die sich für kurze Wege zur Luitpoldstraße eignen. Für längere Aufenthalte bieten sich zudem Parkhäuser in fußläufiger Entfernung an, zum Beispiel das Parkhaus Zentrum Süd in der Schützenstraße oder das Park‑&‑Ride‑Parkhaus am Heinrichsdamm. Beide sind vom Bahnhofsumfeld aus gut erreichbar und werden in städtischen Informationsangeboten als zentrale Parkoptionen geführt. Je nach Tageszeit und Bedarf kann es sinnvoll sein, erst auf einem P+R‑Platz zu parken und die letzten Minuten mit dem Bus oder zu Fuß zu gehen. Wer die Umgebung nicht kennt, orientiert sich am besten zunächst am Bahnhof: Von dort sind es nur wenige Gehminuten zur Luitpoldstraße. Die Adresse Luitpoldstraße 51 ist sowohl im Navigationsgerät als auch in gängigen Karten-Apps eindeutig hinterlegt. Für die Anreise per Fahrrad stehen rund um den Bahnhof und entlang der Luitpoldstraße Abstellmöglichkeiten bereit. Tipp: Planen Sie bei Terminen etwas Pufferzeit ein, um entspannt anzukommen – gerade wenn Sie mit dem Auto anreisen und einen Parkplatz suchen. So bleibt ausreichend Ruhe für das Beratungsgespräch. Falls die Anfahrt aus gesundheitlichen Gründen beschwerlich ist, kann die Fachstelle zudem eine Beratung telefonisch, digital oder als Hausbesuch ermöglichen. Wichtig ist: Der Zugang zur Beratung soll so einfach wie möglich sein, unabhängig von Mobilität, Tageszeit oder Verkehrsmitteln. Dank der guten Lage nahe dem Hauptbahnhof und der Anbindung über die Luitpoldbrücke ist die Beratungsstelle aus allen Richtungen schnell erreichbar.
Träger, Kooperationen und Qualität: neutral, kostenlos, vertraulich
Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist ein gemeinsames Projekt der Bamberger Wohlfahrtsverbände in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft. Dieser trägerübergreifende Ansatz stellt sicher, dass Angehörige unabhängig beraten werden – mit dem Fokus darauf, welche Hilfen in der individuellen Situation am besten passen. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich; alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Über die Jahre hat sich die Fachstelle als feste Anlaufstelle etabliert: Seit Februar 2007 für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg und seit Oktober 2018 auch für den gesamten Landkreis. So profitieren Ratsuchende von einer breiten Vernetzung mit regionalen Partnern. In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel darin, dass die Fachstelle Menschen, Organisationen und Angebote miteinander verbindet: von ehrenamtlichen Alltagsbegleitungen über Angehörigengruppen bis hin zu Betreuungs- und Freizeitangeboten. Für Angehörige bedeutet das kurze Wege und transparente Informationen aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft stärkt insbesondere die Angebote für Familien, die mit einer Demenzerkrankung konfrontiert sind – etwa durch die Schulung EduKation Demenz und durch sensibel moderierte Austauschformate. Qualität in der Beratung heißt hier auch: verständliche Sprache, Zeit fürs Zuhören und Lösungen, die im Alltag Bestand haben. Wer eine Begleitung über mehrere Wochen oder Monate wünscht, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine vereinbaren. Auf diese Weise bleibt die Unterstützung auch in Phasen größerer Veränderung verlässlich. Weil viele Angehörige zusätzlich berufstätig sind, achtet die Fachstelle darauf, Termine flexibel zu ermöglichen, einschließlich Telefon- und Videoberatung. Der kontinuierliche Austausch mit Netzwerkpartnern hält die Informationen aktuell und sorgt dafür, dass ratsuchende Familien schnell zu den passenden Angeboten finden. Der Dreiklang aus Neutralität, Kostenfreiheit und Vertraulichkeit schafft die Basis für Vertrauen – und damit für gelingende Beratung, die den Pflegealltag messbar erleichtert.
Erfahrungen aus der Praxis: Stimmen pflegender Angehöriger
Erfahrungsberichte zeigen, was Beratung im Alltag bewirken kann. Häufiges Feedback: Die Gespräche sind freundlich, gründlich und machen komplexe Informationen endlich verständlich. Wer zuvor lange selbst recherchiert hat, erlebt es als wohltuend, in der Fachstelle eine klare, strukturierende Einordnung zu bekommen – inklusive konkreter nächster Schritte. Manche Angehörige berichten, dass sie durch den Austausch in den Gruppen nicht nur praktisches Wissen gewinnen, sondern auch emotional spürbar entlastet werden. Der Gesprächskreis gibt das Gefühl, nicht allein zu sein, und ‚Vergissmeinnicht‘ schafft Räume, in denen die betreute Person gut aufgehoben ist, während Angehörige Zeit für sich haben. Es gibt auch Stimmen, die sich noch mehr Unterstützung wünschen oder bei denen ein Termin einmal nicht die erhoffte Lösung gebracht hat. Gerade deshalb ist es wichtig, im Kontakt zu bleiben: Wer nach einem Gespräch offene Punkte hat, kann sich erneut melden, Fragen klären oder eine weiterführende Begleitung verabreden. Insgesamt überwiegt die Rückmeldung, dass die Fachstelle niedrigschwellig erreichbar ist und eine verlässliche Orientierung bietet – ob telefonisch, vor Ort, digital oder zu Hause. Besonders geschätzt werden die neutralen, trägerübergreifenden Informationen und die Möglichkeit, ehrenamtliche Entlastung im Alltag zu erhalten. Auch die Schulung EduKation Demenz wird als hilfreich beschrieben, weil sie Hintergründe erklärt und konkrete Handlungsimpulse gibt. Für neue Ratsuchende kann es beruhigend sein zu wissen: Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich, die Adresse in der Luitpoldstraße 51 ist leicht zu finden, und die Fachstelle vernetzt bei Bedarf mit weiteren Angeboten in Bamberg und im Landkreis. So entsteht ein Unterstützungsnetz, das hält – und pflegende Angehörige spürbar stärkt.
Quellen:
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Beratungsstelle für pflegende Angehörige | Bamberg & Pflegeberatung
Wer zu Hause einen Menschen unterstützt oder pflegt, trägt viel Verantwortung – und hat viele Fragen. Die Beratungsstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist genau dafür da: Sie berät, unterstützt und vernetzt. An der zentralen Adresse Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg, wenige Schritte vom Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof entfernt, finden Angehörige eine zuverlässige erste Anlaufstelle. Seit der Gründung im Februar 2007 begleitet die Fachstelle Ratsuchende aus der Stadt Bamberg; seit Oktober 2018 steht sie auch dem gesamten Landkreis offen. Die Beratung ist neutral, kostenlos und vertraulich, die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Ob Orientierung im Pflegealltag, psychosoziale Stabilisierung oder die Suche nach Entlastung – hier bekommen Sie verständliche Informationen und konkrete Hilfe. Zusätzlich vermittelt die Fachstelle ehrenamtliche Alltagsbegleitungen, organisiert Gesprächskreise und bietet Schulungen an, darunter das etablierte Programm EduKation Demenz. Beratungen sind flexibel: im Büro, telefonisch, digital oder als Hausbesuch. So entsteht ein niedrigschwelliges Angebot, das pflegende Angehörige genau dort erreicht, wo sie Unterstützung brauchen.
Leistungen und Hilfe für pflegende Angehörige in Bamberg
Pflegende Angehörige leisten Großes – häufig neben Beruf, Familie und eigenen Verpflichtungen. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg bietet deshalb eine umfassende, alltagsnahe Unterstützung, die an den individuellen Bedürfnissen der Ratsuchenden ansetzt. Im Mittelpunkt steht die psychosoziale Beratung: In einem vertraulichen Gespräch werden aktuelle Belastungen, Fragen und Ziele sortiert. Die Mitarbeitenden der Fachstelle informieren klar und verständlich über regionale Hilfsangebote und begleiten, wenn gewünscht, über einen längeren Zeitraum. Für viele Familien ist es entlastend, gemeinsam Perspektiven zu erarbeiten: Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es im Alltag? Welche Angebote in der Umgebung können konkret helfen? Die Fachstelle vernetzt Menschen, Organisationen und Angebote – trägerübergreifend und unabhängig. Ein zentraler Baustein ist die Vermittlung ehrenamtlicher Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter, die stundenweise unterstützen können. Das schafft gewonnene Zeit für Erledigungen, Erholung oder Arzttermine und ermöglicht gleichzeitig soziale Teilhabe der pflegebedürftigen Person. Ebenso gibt es Angehörigengruppen und eine Betreuungsgruppe, in denen Austausch, Begleitung und Aktivierung stattfinden. Angehörige erhalten dadurch nicht nur praktische Entlastung, sondern auch seelische Stärkung: zu wissen, dass man mit den eigenen Fragen nicht alleine ist, macht vieles leichter. Wer mit einer Demenzerkrankung in der Familie konfrontiert ist, profitiert zudem von der spezifischen Schulung EduKation Demenz. Sie vermittelt Wissen, das im Alltag sofort anwendbar ist, und hilft, Verhaltensweisen besser zu verstehen und einzuordnen. Die Beratung bleibt stets kostenlos, neutral und vertraulich – ein niedrigschwelliger Zugang, der Hemmschwellen abbaut. Weil die Lebenssituationen unterschiedlich sind, ist auch die Form der Unterstützung flexibel: Beratungsgespräche sind im Büro der Luitpoldstraße 51 möglich, telefonisch, per Video oder, wenn es zu Hause leichter fällt, als Hausbesuch. Damit erreicht die Fachstelle pflegende Angehörige unabhängig von Mobilität und Zeitfenstern. Auch längere Begleitungen sind möglich, wenn es Veränderungen im Pflegeverlauf gibt oder neue Fragen entstehen. Wichtig ist: Die Fachstelle gibt Orientierung, stärkt Selbsthilfekompetenzen und hilft, passgenaue regionale Angebote zu finden – immer mit Blick auf das Wohl der pflegebedürftigen Person und der Angehörigen.
Gesprächskreise, Entlastung und Schulungen: aktuelle Angebote
Neben der individuellen Beratung bietet die Beratungsstelle kontinuierlich Gruppen- und Bildungsangebote, die den Pflegealltag konkret erleichtern. Gesprächskreise für pflegende Angehörige in Bamberg schaffen einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig Mut zu machen. Moderiert von Fachkräften, werden dort Themen aus der Praxis aufgegriffen: Wie gehe ich mit herausfordernden Situationen um? Wie kann ich Grenzen wahren, ohne Schuldgefühle zu entwickeln? Welche Entlastungsangebote haben sich bewährt? Dieser Austausch stärkt Resilienz und vermittelt das Gefühl, mit den eigenen Herausforderungen nicht allein zu sein. Ein weiteres Format ist die Betreuungs- und Begegnungsreihe ‚Vergissmeinnicht‘, die in regelmäßigen Abständen stattfindet. Sie richtet sich an Menschen mit kognitiven Einschränkungen und bietet betreute, aktivierende Stunden. Für pflegende Angehörige bedeutet das: einmal durchschnaufen, Erledigungen machen oder einfach neue Kraft tanken, während die betreute Person gut begleitet ist. Ergänzend organisiert die Fachstelle Schulungen, insbesondere EduKation Demenz. Dieses praxisnahe Programm vermittelt Hintergrundwissen zur Demenzerkrankung und konkrete Kommunikations- und Handlungsstrategien. Angehörige lernen, Signale besser zu deuten, Überforderungen vorzubeugen und den Alltag so zu strukturieren, dass beide Seiten profitieren. Das stärkt nicht nur die Beziehung, sondern mindert auch Belastungen. Außerdem knüpft die Fachstelle Kontakte zu ehrenamtlichen Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleitern, die stundenweise Unterstützung leisten – von Begleitung bei Spaziergängen über gemeinsame Spiele bis hin zu kleinen Besorgungen. Die Fachstelle informiert zudem über Freizeit- und Pflegeerholungsangebote, die zu persönlichen Interessen und Möglichkeiten passen. Alle Veranstaltungen und Termine werden direkt von der Fachstelle veröffentlicht und laufend aktualisiert. So finden Angehörige verlässlich die nächsten Gesprächskreise, Schulungen und Treffpunkte. Der Vorteil dieser Vielfalt: Jede Familie kann genau die Bausteine wählen, die in der aktuellen Situation hilfreich sind – mal ist es ein Informationsabend, mal ein Austauschkreis, mal die gezielte Entlastung durch ehrenamtliche Hilfe. Entscheidend ist, dass aus einzelnen Bausteinen ein tragfähiges Unterstützungsnetz wird, das den Pflegealltag spürbar leichter macht.
So läuft die Beratung ab: Kontakt, Termin und Formate
Der erste Schritt zur Beratung ist unkompliziert. Sie erreichen die Fachstelle telefonisch unter 0951 2083501 oder per E‑Mail an info@fpa-bamberg.de. Gemeinsam wird geklärt, welche Form der Beratung im Moment am besten passt – ein Termin im Büro in der Luitpoldstraße 51, ein Telefon- oder Videogespräch oder ein Hausbesuch. Schon im Erstkontakt erhalten Ratsuchende eine klare Orientierung, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. In der Beratung selbst steht Zeit zum Zuhören und Sortieren zur Verfügung. Die Mitarbeitenden nehmen die individuelle Situation in den Blick: Wer wird gepflegt? Welche Belastungen gibt es? Welche Hilfen bestehen bereits, welche fehlen? Daraus wird ein konkreter Plan für Entlastung und Unterstützung entwickelt. Häufig geht es um die Frage, wie Angehörige Alltag, Pflege und eigene Bedürfnisse besser vereinbaren können. Die Fachstelle zeigt Möglichkeiten auf, Kontakte zu regionalen Angeboten herzustellen, bei Bedarf Begleitung anzubieten und – wenn gewünscht – die Entwicklung über einen längeren Zeitraum im Blick zu behalten. Dank der trägerübergreifenden Ausrichtung erhalten Ratsuchende neutrale Informationen. Die Beratung ist immer kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Das senkt Hemmschwellen und schafft Vertrauen. Wer sich nicht sicher ist, ob er „schon“ zur Beratung gehen sollte, darf wissen: Es braucht keinen besonderen Anlass. Viele Angehörige melden sich vorsorglich, um gut vorbereitet zu sein, andere kommen bei akuten Fragen. Beides ist willkommen. Die Formate sind flexibel: Manchmal genügt ein klärendes Telefongespräch, manchmal ist ein persönliches Gespräch vor Ort hilfreich. Wenn Wege beschwerlich sind, wird ein Hausbesuch vereinbart. So kann die Beratung dort stattfinden, wo der Alltag gelebt wird – mit kurzen Wegen und ohne zusätzlichen Stress. Und wer nach dem ersten Gespräch gern weiter begleitet werden möchte, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine abstimmen. Ziel ist immer, dass aus Information konkrete Entlastung wird.
Anfahrt & Parken an der Luitpoldstraße 51: so erreichen Sie uns
Die Beratungsstelle liegt an der Luitpoldstraße 51 in 96052 Bamberg – verkehrsgünstig und stadtzentral. Die Luitpoldstraße verbindet die Innenstadt mit dem Bahnhof und ist über die Luitpoldbrücke direkt an die City angebunden. Damit ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders einfach: Der Bahnhof Bamberg ist der regionale Verkehrsknotenpunkt für Bahn und Bus. Wer mit dem Auto kommt, findet in Bahnhofsnähe verschiedene Parkmöglichkeiten. Dazu zählen die ausgewiesenen DB Bahn Park-Flächen am Bahnhof Bamberg, die sich für kurze Wege zur Luitpoldstraße eignen. Für längere Aufenthalte bieten sich zudem Parkhäuser in fußläufiger Entfernung an, zum Beispiel das Parkhaus Zentrum Süd in der Schützenstraße oder das Park‑&‑Ride‑Parkhaus am Heinrichsdamm. Beide sind vom Bahnhofsumfeld aus gut erreichbar und werden in städtischen Informationsangeboten als zentrale Parkoptionen geführt. Je nach Tageszeit und Bedarf kann es sinnvoll sein, erst auf einem P+R‑Platz zu parken und die letzten Minuten mit dem Bus oder zu Fuß zu gehen. Wer die Umgebung nicht kennt, orientiert sich am besten zunächst am Bahnhof: Von dort sind es nur wenige Gehminuten zur Luitpoldstraße. Die Adresse Luitpoldstraße 51 ist sowohl im Navigationsgerät als auch in gängigen Karten-Apps eindeutig hinterlegt. Für die Anreise per Fahrrad stehen rund um den Bahnhof und entlang der Luitpoldstraße Abstellmöglichkeiten bereit. Tipp: Planen Sie bei Terminen etwas Pufferzeit ein, um entspannt anzukommen – gerade wenn Sie mit dem Auto anreisen und einen Parkplatz suchen. So bleibt ausreichend Ruhe für das Beratungsgespräch. Falls die Anfahrt aus gesundheitlichen Gründen beschwerlich ist, kann die Fachstelle zudem eine Beratung telefonisch, digital oder als Hausbesuch ermöglichen. Wichtig ist: Der Zugang zur Beratung soll so einfach wie möglich sein, unabhängig von Mobilität, Tageszeit oder Verkehrsmitteln. Dank der guten Lage nahe dem Hauptbahnhof und der Anbindung über die Luitpoldbrücke ist die Beratungsstelle aus allen Richtungen schnell erreichbar.
Träger, Kooperationen und Qualität: neutral, kostenlos, vertraulich
Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist ein gemeinsames Projekt der Bamberger Wohlfahrtsverbände in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft. Dieser trägerübergreifende Ansatz stellt sicher, dass Angehörige unabhängig beraten werden – mit dem Fokus darauf, welche Hilfen in der individuellen Situation am besten passen. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich; alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Über die Jahre hat sich die Fachstelle als feste Anlaufstelle etabliert: Seit Februar 2007 für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg und seit Oktober 2018 auch für den gesamten Landkreis. So profitieren Ratsuchende von einer breiten Vernetzung mit regionalen Partnern. In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel darin, dass die Fachstelle Menschen, Organisationen und Angebote miteinander verbindet: von ehrenamtlichen Alltagsbegleitungen über Angehörigengruppen bis hin zu Betreuungs- und Freizeitangeboten. Für Angehörige bedeutet das kurze Wege und transparente Informationen aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft stärkt insbesondere die Angebote für Familien, die mit einer Demenzerkrankung konfrontiert sind – etwa durch die Schulung EduKation Demenz und durch sensibel moderierte Austauschformate. Qualität in der Beratung heißt hier auch: verständliche Sprache, Zeit fürs Zuhören und Lösungen, die im Alltag Bestand haben. Wer eine Begleitung über mehrere Wochen oder Monate wünscht, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine vereinbaren. Auf diese Weise bleibt die Unterstützung auch in Phasen größerer Veränderung verlässlich. Weil viele Angehörige zusätzlich berufstätig sind, achtet die Fachstelle darauf, Termine flexibel zu ermöglichen, einschließlich Telefon- und Videoberatung. Der kontinuierliche Austausch mit Netzwerkpartnern hält die Informationen aktuell und sorgt dafür, dass ratsuchende Familien schnell zu den passenden Angeboten finden. Der Dreiklang aus Neutralität, Kostenfreiheit und Vertraulichkeit schafft die Basis für Vertrauen – und damit für gelingende Beratung, die den Pflegealltag messbar erleichtert.
Erfahrungen aus der Praxis: Stimmen pflegender Angehöriger
Erfahrungsberichte zeigen, was Beratung im Alltag bewirken kann. Häufiges Feedback: Die Gespräche sind freundlich, gründlich und machen komplexe Informationen endlich verständlich. Wer zuvor lange selbst recherchiert hat, erlebt es als wohltuend, in der Fachstelle eine klare, strukturierende Einordnung zu bekommen – inklusive konkreter nächster Schritte. Manche Angehörige berichten, dass sie durch den Austausch in den Gruppen nicht nur praktisches Wissen gewinnen, sondern auch emotional spürbar entlastet werden. Der Gesprächskreis gibt das Gefühl, nicht allein zu sein, und ‚Vergissmeinnicht‘ schafft Räume, in denen die betreute Person gut aufgehoben ist, während Angehörige Zeit für sich haben. Es gibt auch Stimmen, die sich noch mehr Unterstützung wünschen oder bei denen ein Termin einmal nicht die erhoffte Lösung gebracht hat. Gerade deshalb ist es wichtig, im Kontakt zu bleiben: Wer nach einem Gespräch offene Punkte hat, kann sich erneut melden, Fragen klären oder eine weiterführende Begleitung verabreden. Insgesamt überwiegt die Rückmeldung, dass die Fachstelle niedrigschwellig erreichbar ist und eine verlässliche Orientierung bietet – ob telefonisch, vor Ort, digital oder zu Hause. Besonders geschätzt werden die neutralen, trägerübergreifenden Informationen und die Möglichkeit, ehrenamtliche Entlastung im Alltag zu erhalten. Auch die Schulung EduKation Demenz wird als hilfreich beschrieben, weil sie Hintergründe erklärt und konkrete Handlungsimpulse gibt. Für neue Ratsuchende kann es beruhigend sein zu wissen: Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich, die Adresse in der Luitpoldstraße 51 ist leicht zu finden, und die Fachstelle vernetzt bei Bedarf mit weiteren Angeboten in Bamberg und im Landkreis. So entsteht ein Unterstützungsnetz, das hält – und pflegende Angehörige spürbar stärkt.
Quellen:
Beratungsstelle für pflegende Angehörige | Bamberg & Pflegeberatung
Wer zu Hause einen Menschen unterstützt oder pflegt, trägt viel Verantwortung – und hat viele Fragen. Die Beratungsstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist genau dafür da: Sie berät, unterstützt und vernetzt. An der zentralen Adresse Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg, wenige Schritte vom Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof entfernt, finden Angehörige eine zuverlässige erste Anlaufstelle. Seit der Gründung im Februar 2007 begleitet die Fachstelle Ratsuchende aus der Stadt Bamberg; seit Oktober 2018 steht sie auch dem gesamten Landkreis offen. Die Beratung ist neutral, kostenlos und vertraulich, die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Ob Orientierung im Pflegealltag, psychosoziale Stabilisierung oder die Suche nach Entlastung – hier bekommen Sie verständliche Informationen und konkrete Hilfe. Zusätzlich vermittelt die Fachstelle ehrenamtliche Alltagsbegleitungen, organisiert Gesprächskreise und bietet Schulungen an, darunter das etablierte Programm EduKation Demenz. Beratungen sind flexibel: im Büro, telefonisch, digital oder als Hausbesuch. So entsteht ein niedrigschwelliges Angebot, das pflegende Angehörige genau dort erreicht, wo sie Unterstützung brauchen.
Leistungen und Hilfe für pflegende Angehörige in Bamberg
Pflegende Angehörige leisten Großes – häufig neben Beruf, Familie und eigenen Verpflichtungen. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg bietet deshalb eine umfassende, alltagsnahe Unterstützung, die an den individuellen Bedürfnissen der Ratsuchenden ansetzt. Im Mittelpunkt steht die psychosoziale Beratung: In einem vertraulichen Gespräch werden aktuelle Belastungen, Fragen und Ziele sortiert. Die Mitarbeitenden der Fachstelle informieren klar und verständlich über regionale Hilfsangebote und begleiten, wenn gewünscht, über einen längeren Zeitraum. Für viele Familien ist es entlastend, gemeinsam Perspektiven zu erarbeiten: Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es im Alltag? Welche Angebote in der Umgebung können konkret helfen? Die Fachstelle vernetzt Menschen, Organisationen und Angebote – trägerübergreifend und unabhängig. Ein zentraler Baustein ist die Vermittlung ehrenamtlicher Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter, die stundenweise unterstützen können. Das schafft gewonnene Zeit für Erledigungen, Erholung oder Arzttermine und ermöglicht gleichzeitig soziale Teilhabe der pflegebedürftigen Person. Ebenso gibt es Angehörigengruppen und eine Betreuungsgruppe, in denen Austausch, Begleitung und Aktivierung stattfinden. Angehörige erhalten dadurch nicht nur praktische Entlastung, sondern auch seelische Stärkung: zu wissen, dass man mit den eigenen Fragen nicht alleine ist, macht vieles leichter. Wer mit einer Demenzerkrankung in der Familie konfrontiert ist, profitiert zudem von der spezifischen Schulung EduKation Demenz. Sie vermittelt Wissen, das im Alltag sofort anwendbar ist, und hilft, Verhaltensweisen besser zu verstehen und einzuordnen. Die Beratung bleibt stets kostenlos, neutral und vertraulich – ein niedrigschwelliger Zugang, der Hemmschwellen abbaut. Weil die Lebenssituationen unterschiedlich sind, ist auch die Form der Unterstützung flexibel: Beratungsgespräche sind im Büro der Luitpoldstraße 51 möglich, telefonisch, per Video oder, wenn es zu Hause leichter fällt, als Hausbesuch. Damit erreicht die Fachstelle pflegende Angehörige unabhängig von Mobilität und Zeitfenstern. Auch längere Begleitungen sind möglich, wenn es Veränderungen im Pflegeverlauf gibt oder neue Fragen entstehen. Wichtig ist: Die Fachstelle gibt Orientierung, stärkt Selbsthilfekompetenzen und hilft, passgenaue regionale Angebote zu finden – immer mit Blick auf das Wohl der pflegebedürftigen Person und der Angehörigen.
Gesprächskreise, Entlastung und Schulungen: aktuelle Angebote
Neben der individuellen Beratung bietet die Beratungsstelle kontinuierlich Gruppen- und Bildungsangebote, die den Pflegealltag konkret erleichtern. Gesprächskreise für pflegende Angehörige in Bamberg schaffen einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig Mut zu machen. Moderiert von Fachkräften, werden dort Themen aus der Praxis aufgegriffen: Wie gehe ich mit herausfordernden Situationen um? Wie kann ich Grenzen wahren, ohne Schuldgefühle zu entwickeln? Welche Entlastungsangebote haben sich bewährt? Dieser Austausch stärkt Resilienz und vermittelt das Gefühl, mit den eigenen Herausforderungen nicht allein zu sein. Ein weiteres Format ist die Betreuungs- und Begegnungsreihe ‚Vergissmeinnicht‘, die in regelmäßigen Abständen stattfindet. Sie richtet sich an Menschen mit kognitiven Einschränkungen und bietet betreute, aktivierende Stunden. Für pflegende Angehörige bedeutet das: einmal durchschnaufen, Erledigungen machen oder einfach neue Kraft tanken, während die betreute Person gut begleitet ist. Ergänzend organisiert die Fachstelle Schulungen, insbesondere EduKation Demenz. Dieses praxisnahe Programm vermittelt Hintergrundwissen zur Demenzerkrankung und konkrete Kommunikations- und Handlungsstrategien. Angehörige lernen, Signale besser zu deuten, Überforderungen vorzubeugen und den Alltag so zu strukturieren, dass beide Seiten profitieren. Das stärkt nicht nur die Beziehung, sondern mindert auch Belastungen. Außerdem knüpft die Fachstelle Kontakte zu ehrenamtlichen Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleitern, die stundenweise Unterstützung leisten – von Begleitung bei Spaziergängen über gemeinsame Spiele bis hin zu kleinen Besorgungen. Die Fachstelle informiert zudem über Freizeit- und Pflegeerholungsangebote, die zu persönlichen Interessen und Möglichkeiten passen. Alle Veranstaltungen und Termine werden direkt von der Fachstelle veröffentlicht und laufend aktualisiert. So finden Angehörige verlässlich die nächsten Gesprächskreise, Schulungen und Treffpunkte. Der Vorteil dieser Vielfalt: Jede Familie kann genau die Bausteine wählen, die in der aktuellen Situation hilfreich sind – mal ist es ein Informationsabend, mal ein Austauschkreis, mal die gezielte Entlastung durch ehrenamtliche Hilfe. Entscheidend ist, dass aus einzelnen Bausteinen ein tragfähiges Unterstützungsnetz wird, das den Pflegealltag spürbar leichter macht.
So läuft die Beratung ab: Kontakt, Termin und Formate
Der erste Schritt zur Beratung ist unkompliziert. Sie erreichen die Fachstelle telefonisch unter 0951 2083501 oder per E‑Mail an info@fpa-bamberg.de. Gemeinsam wird geklärt, welche Form der Beratung im Moment am besten passt – ein Termin im Büro in der Luitpoldstraße 51, ein Telefon- oder Videogespräch oder ein Hausbesuch. Schon im Erstkontakt erhalten Ratsuchende eine klare Orientierung, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. In der Beratung selbst steht Zeit zum Zuhören und Sortieren zur Verfügung. Die Mitarbeitenden nehmen die individuelle Situation in den Blick: Wer wird gepflegt? Welche Belastungen gibt es? Welche Hilfen bestehen bereits, welche fehlen? Daraus wird ein konkreter Plan für Entlastung und Unterstützung entwickelt. Häufig geht es um die Frage, wie Angehörige Alltag, Pflege und eigene Bedürfnisse besser vereinbaren können. Die Fachstelle zeigt Möglichkeiten auf, Kontakte zu regionalen Angeboten herzustellen, bei Bedarf Begleitung anzubieten und – wenn gewünscht – die Entwicklung über einen längeren Zeitraum im Blick zu behalten. Dank der trägerübergreifenden Ausrichtung erhalten Ratsuchende neutrale Informationen. Die Beratung ist immer kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Das senkt Hemmschwellen und schafft Vertrauen. Wer sich nicht sicher ist, ob er „schon“ zur Beratung gehen sollte, darf wissen: Es braucht keinen besonderen Anlass. Viele Angehörige melden sich vorsorglich, um gut vorbereitet zu sein, andere kommen bei akuten Fragen. Beides ist willkommen. Die Formate sind flexibel: Manchmal genügt ein klärendes Telefongespräch, manchmal ist ein persönliches Gespräch vor Ort hilfreich. Wenn Wege beschwerlich sind, wird ein Hausbesuch vereinbart. So kann die Beratung dort stattfinden, wo der Alltag gelebt wird – mit kurzen Wegen und ohne zusätzlichen Stress. Und wer nach dem ersten Gespräch gern weiter begleitet werden möchte, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine abstimmen. Ziel ist immer, dass aus Information konkrete Entlastung wird.
Anfahrt & Parken an der Luitpoldstraße 51: so erreichen Sie uns
Die Beratungsstelle liegt an der Luitpoldstraße 51 in 96052 Bamberg – verkehrsgünstig und stadtzentral. Die Luitpoldstraße verbindet die Innenstadt mit dem Bahnhof und ist über die Luitpoldbrücke direkt an die City angebunden. Damit ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln besonders einfach: Der Bahnhof Bamberg ist der regionale Verkehrsknotenpunkt für Bahn und Bus. Wer mit dem Auto kommt, findet in Bahnhofsnähe verschiedene Parkmöglichkeiten. Dazu zählen die ausgewiesenen DB Bahn Park-Flächen am Bahnhof Bamberg, die sich für kurze Wege zur Luitpoldstraße eignen. Für längere Aufenthalte bieten sich zudem Parkhäuser in fußläufiger Entfernung an, zum Beispiel das Parkhaus Zentrum Süd in der Schützenstraße oder das Park‑&‑Ride‑Parkhaus am Heinrichsdamm. Beide sind vom Bahnhofsumfeld aus gut erreichbar und werden in städtischen Informationsangeboten als zentrale Parkoptionen geführt. Je nach Tageszeit und Bedarf kann es sinnvoll sein, erst auf einem P+R‑Platz zu parken und die letzten Minuten mit dem Bus oder zu Fuß zu gehen. Wer die Umgebung nicht kennt, orientiert sich am besten zunächst am Bahnhof: Von dort sind es nur wenige Gehminuten zur Luitpoldstraße. Die Adresse Luitpoldstraße 51 ist sowohl im Navigationsgerät als auch in gängigen Karten-Apps eindeutig hinterlegt. Für die Anreise per Fahrrad stehen rund um den Bahnhof und entlang der Luitpoldstraße Abstellmöglichkeiten bereit. Tipp: Planen Sie bei Terminen etwas Pufferzeit ein, um entspannt anzukommen – gerade wenn Sie mit dem Auto anreisen und einen Parkplatz suchen. So bleibt ausreichend Ruhe für das Beratungsgespräch. Falls die Anfahrt aus gesundheitlichen Gründen beschwerlich ist, kann die Fachstelle zudem eine Beratung telefonisch, digital oder als Hausbesuch ermöglichen. Wichtig ist: Der Zugang zur Beratung soll so einfach wie möglich sein, unabhängig von Mobilität, Tageszeit oder Verkehrsmitteln. Dank der guten Lage nahe dem Hauptbahnhof und der Anbindung über die Luitpoldbrücke ist die Beratungsstelle aus allen Richtungen schnell erreichbar.
Träger, Kooperationen und Qualität: neutral, kostenlos, vertraulich
Die Fachstelle für pflegende Angehörige in Bamberg ist ein gemeinsames Projekt der Bamberger Wohlfahrtsverbände in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft. Dieser trägerübergreifende Ansatz stellt sicher, dass Angehörige unabhängig beraten werden – mit dem Fokus darauf, welche Hilfen in der individuellen Situation am besten passen. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich; alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Über die Jahre hat sich die Fachstelle als feste Anlaufstelle etabliert: Seit Februar 2007 für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg und seit Oktober 2018 auch für den gesamten Landkreis. So profitieren Ratsuchende von einer breiten Vernetzung mit regionalen Partnern. In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel darin, dass die Fachstelle Menschen, Organisationen und Angebote miteinander verbindet: von ehrenamtlichen Alltagsbegleitungen über Angehörigengruppen bis hin zu Betreuungs- und Freizeitangeboten. Für Angehörige bedeutet das kurze Wege und transparente Informationen aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft stärkt insbesondere die Angebote für Familien, die mit einer Demenzerkrankung konfrontiert sind – etwa durch die Schulung EduKation Demenz und durch sensibel moderierte Austauschformate. Qualität in der Beratung heißt hier auch: verständliche Sprache, Zeit fürs Zuhören und Lösungen, die im Alltag Bestand haben. Wer eine Begleitung über mehrere Wochen oder Monate wünscht, kann mit der Fachstelle regelmäßige Termine vereinbaren. Auf diese Weise bleibt die Unterstützung auch in Phasen größerer Veränderung verlässlich. Weil viele Angehörige zusätzlich berufstätig sind, achtet die Fachstelle darauf, Termine flexibel zu ermöglichen, einschließlich Telefon- und Videoberatung. Der kontinuierliche Austausch mit Netzwerkpartnern hält die Informationen aktuell und sorgt dafür, dass ratsuchende Familien schnell zu den passenden Angeboten finden. Der Dreiklang aus Neutralität, Kostenfreiheit und Vertraulichkeit schafft die Basis für Vertrauen – und damit für gelingende Beratung, die den Pflegealltag messbar erleichtert.
Erfahrungen aus der Praxis: Stimmen pflegender Angehöriger
Erfahrungsberichte zeigen, was Beratung im Alltag bewirken kann. Häufiges Feedback: Die Gespräche sind freundlich, gründlich und machen komplexe Informationen endlich verständlich. Wer zuvor lange selbst recherchiert hat, erlebt es als wohltuend, in der Fachstelle eine klare, strukturierende Einordnung zu bekommen – inklusive konkreter nächster Schritte. Manche Angehörige berichten, dass sie durch den Austausch in den Gruppen nicht nur praktisches Wissen gewinnen, sondern auch emotional spürbar entlastet werden. Der Gesprächskreis gibt das Gefühl, nicht allein zu sein, und ‚Vergissmeinnicht‘ schafft Räume, in denen die betreute Person gut aufgehoben ist, während Angehörige Zeit für sich haben. Es gibt auch Stimmen, die sich noch mehr Unterstützung wünschen oder bei denen ein Termin einmal nicht die erhoffte Lösung gebracht hat. Gerade deshalb ist es wichtig, im Kontakt zu bleiben: Wer nach einem Gespräch offene Punkte hat, kann sich erneut melden, Fragen klären oder eine weiterführende Begleitung verabreden. Insgesamt überwiegt die Rückmeldung, dass die Fachstelle niedrigschwellig erreichbar ist und eine verlässliche Orientierung bietet – ob telefonisch, vor Ort, digital oder zu Hause. Besonders geschätzt werden die neutralen, trägerübergreifenden Informationen und die Möglichkeit, ehrenamtliche Entlastung im Alltag zu erhalten. Auch die Schulung EduKation Demenz wird als hilfreich beschrieben, weil sie Hintergründe erklärt und konkrete Handlungsimpulse gibt. Für neue Ratsuchende kann es beruhigend sein zu wissen: Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich, die Adresse in der Luitpoldstraße 51 ist leicht zu finden, und die Fachstelle vernetzt bei Bedarf mit weiteren Angeboten in Bamberg und im Landkreis. So entsteht ein Unterstützungsnetz, das hält – und pflegende Angehörige spürbar stärkt.
Quellen:
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
S. M. S.
1. Februar 2023
Sehr freundliche und gründliche Beratung. Alle Informationen, die ich vorher gelesen hatte, waren jetzt klar und leicht verständlich. Sehr zu empfehlen, um alle verfügbaren Unterstützungsdienste zu nutzen.
HeGoBa
26. September 2022
Leider nicht wirklich geholfen.
Gerald Schwieger
7. November 2020

