Heroldsberg Weißes Schloss
(188 Bewertungen)

Kirchenweg 4, Heroldsberg

Kirchenweg 4, 90562 Heroldsberg, Germany

Heroldsberg Weißes Schloss | Ausstellungen & Öffnungszeiten

Zwischen Nürnberg und Erlangen erhebt sich auf einer Anhöhe das Weiße Schloss Heroldsberg – heute ein lebendiges Museum für Ortsgeschichte und Kunst und zugleich eine gefragte Adresse für standesamtliche Trauungen. Wer durch das Tor in den Hof tritt, steht inmitten einer sorgfältig sanierten historischen Anlage, die seit 2017 wieder als Kulturort erstrahlt. Auf drei Ebenen erzählen Dauerausstellungen von der Entwicklung Heroldsbergs, vom Wirken der Patrizierfamilie Geuder und vom Schaffen des fränkischen Künstlers Fritz Griebel; Sonderausstellungen bringen zusätzliche Themenvielfalt ins Haus. Praktisch für den Besuch: Die Öffnungszeiten sind klar strukturiert (Mi 10–13 Uhr, Fr–So 15–18 Uhr), der Eintritt ist familienfreundlich bepreist und die Anreise gelingt bequem per Bahn (Gräfenbergbahn R21) oder Auto. Im Hof lädt von April bis Oktober sonntags ein kleines Schlosscafé zu hausgemachtem Kuchen ein. Wer den großen Moment plant, findet im Festsaal im 2. Obergeschoss ein festliches Ambiente für den Bund fürs Leben – mit der Gemeinde Heroldsberg als verlässlichem Partner für die offizielle Trauung. Diese Kombination aus Geschichte, Kunst, Service und Atmosphäre macht das Weiße Schloss zu einem vielseitigen Ausflugsziel und Eventort in der Metropolregion Nürnberg.

Ausstellungen, Öffnungszeiten und Tickets im Überblick

Als Museum für Ortsgeschichte und Kunst präsentiert das Weiße Schloss Heroldsberg ein klares und kompaktes Angebot, das sich ideal für eine entspannte Besichtigung eignet. Die Öffnungszeiten sind bewusst konzentriert: Mittwoch von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Freitag bis Sonntag jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr. Damit lässt sich ein Besuch gut mit einem Ausflug in die Fränkische Schweiz oder mit einem Stadtbummel in Nürnberg verbinden. Der Eintritt ist bewusst niedrigschwellig gestaltet: Regulär zahlen Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 3,50 €, Schüler und Studierende 2,00 €. Kinder bis 12 Jahre besuchen das Museum kostenfrei. Tickets erhältst du unkompliziert an der Museumskasse während der Öffnungszeiten; für Gruppenführungen empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anmeldung, damit sich das Team auf eure Gruppe einstellen kann. Inhaltlich erwartet dich eine Mischung aus drei Dauerausstellungen und wechselnden Sonderausstellungen. Im Erdgeschoss führt die Abteilung „Ortsgeschichte Heroldsberg“ durch Jahrhunderte lokaler Entwicklung – von den frühesten Spuren des Mittelalters bis in die jüngste Zeit. Auch Industriekultur hat hier ihren Platz: Die Geschichte der Vereinigten Papierwerke erinnert daran, dass in Heroldsberg das weltberühmte Tempo‑Taschentuch erfunden wurde. Im zweiten Obergeschoss widmet sich eine eigene Abteilung der Nürnberger Patrizierfamilie Geuder, die seit 1391 in Heroldsberg ansässig war und die vier Schlösser des Ortes, darunter das Weiße Schloss, prägte. Porträts, Wappen, Drucke und ausgewählte Objekte öffnen ein Panorama städtischer Elitenkultur zwischen Spätmittelalter und Neuzeit. Ebenfalls fest verankert ist die Präsentation zum Werk von Fritz Griebel, einem fränkischen Künstler und Wegbereiter des modernen Scherenschnitts, dessen Arbeiten einen besonderen regionalen Bezug herstellen. Ergänzt wird das Programm durch Sonderausstellungen, die aus den Beständen des Hauses und mit Leihgaben kuratiert werden – zuletzt unter anderem mit einer Italien‑Schau, die das klassische Sehnsuchtsmotiv Kunstreise neu beleuchtete. Praktisch: Ein barrierefrei gestalteter Rundgang, der im Zuge der Generalsanierung 2014–2016 umgesetzt wurde, erleichtert den Zugang. Wer seinen Besuch plant, kann sich an den genannten Kernzeiten orientieren, braucht keine langen Wartezeiten zu fürchten und profitiert von einem ruhigen, konzentrierten Ausstellungserlebnis abseits großer Menschenmengen.

Trauung im Weißen Schloss: Standesamt & Festsaal

Das Weiße Schloss Heroldsberg ist nicht nur Museum, sondern auch eine offizielle Außenstelle für standesamtliche Eheschließungen der Gemeinde. Herzstück ist der Festsaal im zweiten Obergeschoss, der mit seiner historischen Atmosphäre einen würdigen Rahmen für den besonderen Tag bietet. Das Konzept ist bewusst persönlich und überschaubar gehalten: Das Team vor Ort bereitet auf Wunsch einen kleinen Sektempfang vor – bei schönem Wetter auch im Schlosshof – und unterstützt bei Fragen zum Catering. Die formale Anmeldung zur Trauung läuft über das Standesamt Heroldsberg. Interessierte Paare erreichen die zuständigen Mitarbeitenden telefonisch unter 0911 518 57–54 oder –13 und erhalten dort alle Informationen zu Terminen, Unterlagen und Abläufen. Für allgemeine Anfragen zum Haus stehen zudem die Kontaktdaten des Museums zur Verfügung (0911 237 342 60, mail@weisses-schloss-heroldsberg.de). Wer die Location im Vorfeld erleben möchte, kann einen Museumsbesuch mit einem kurzen Blick in die oberen Etagen kombinieren: Im 2. Obergeschoss befindet sich nicht nur die Geuder‑Dauerausstellung, sondern auch der Festsaal selbst – so lässt sich das Ambiente vor Ort direkt einschätzen. Vorteilhaft ist zudem die gute Erreichbarkeit: Gäste reisen unkompliziert mit der Gräfenbergbahn R21 aus Nürnberg an oder nutzen die Parkmöglichkeiten am Schlossbad (Lange Gasse). Die fotografischen Motive im Hof und vor der Fassade sorgen für stimmige Erinnerungsbilder, während der ruhige Museumshof intime Momente ohne städtischen Trubel ermöglicht. Durch die professionelle Einbettung in die Gemeindestruktur gibt es klare Ansprechpartner, verlässliche Abläufe und die Sicherheit, dass alle standesamtlichen Anforderungen erfüllt werden. Wer zusätzlich eine kleine Feier plant, kann das benachbarte Schlosscafé für einen Kuchenausklang oder eine Kaffee‑Tafel am Sonntagnachmittag in Betracht ziehen. So wird die Trauung im Weißen Schloss zu einem runden Erlebnis, das historische Würde und praktische Service‑Details harmonisch verbindet.

Programm und kommende Veranstaltungen

Das Weiße Schloss pflegt einen kompakten, aber sorgfältig kuratierten Veranstaltungskalender, der das Ausstellungsprogramm sinnvoll ergänzt. Zu den Formaten gehören regelmäßige Museumsführungen, thematische Kuratorenführungen und punktuelle Vernissagen. Aus dem Programm der jüngsten Monate ragt die Sonderausstellung „Bella Italia – Das Land, wo die Zitronen blühn“ hervor, die vom 17. Oktober 2025 bis 22. März 2026 lief und mit Werken, Motiven und Materialien die künstlerische Italien‑Faszination beleuchtete. Im Terminkalender 2026 finden sich darüber hinaus Formate wie die „Reguläre Museumsführung“ (15. März 2026) und die „Kuratorenführung mit Dr. Alexander Rácz“ (15. April 2026). Am 26. März 2026 wurde zudem die Vernissage „Ein Meister der Farbe im Gedächtnis der Region – Fritz Griebel zum 50. Todesjahr“ ausgerichtet. Wer heute (Stand: 31. März 2026) nach „kommenden Veranstaltungen“ sucht, richtet den Blick vor allem auf die Führung mit dem Kurator am 15. April 2026 sowie auf mögliche neue Programmankündigungen, die das Haus fortlaufend online veröffentlicht. Charakteristisch ist, dass die Termine am späten Nachmittag oder am Wochenende liegen – angepasst an die Museumsöffnungszeiten. In inhaltlicher Hinsicht lohnt es, den Kalender auch nach spontanen Sonderterminen zu prüfen: Immer wieder werden einzelne Depotstücke als „Werk der Saison“ hervorgehoben, was kurze Werkgespräche und Blickwechsel in die Sammlung ermöglicht. Für Gruppen, die einen eigenen Termin wünschen, ist eine telefonische Anfrage sinnvoll; das Team kann dann prüfen, ob außerhalb der regulären Zeiten Führungen oder Kurzformate realisierbar sind. Wer einen Ausstellungsabschluss, eine Hochzeit oder einen runden Geburtstag plant, kann die Museumszeiten mitdenken: Kombinationen aus Nachmittagsbesuch und Abendprogramm entstehen so ganz ohne Logistikstress. Tipp für Kurzentschlossene: Am besten vor dem Besuch noch einmal die Terminrubrik prüfen – Änderungen, neue Führungen oder spontane Programmpunkte werden dort zuerst kommuniziert, während Social‑Media‑Beiträge ergänzend auf aktuelle Highlights hinweisen.

Anfahrt & Parken

Das Weiße Schloss ist unkompliziert erreichbar – sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto. Heroldsberg liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Nürnberg und rund 17 Kilometer östlich von Erlangen. Wer mit der Bahn anreist, nutzt ab Nürnberg die Gräfenbergbahn (Linie R21) bis zum Regionalbahnhof Heroldsberg. Von dort führt ein angenehmer, ungefähr 15‑minütiger Fußweg zum Schloss, das nördlich des Ortskerns oberhalb des Schlossbads liegt. Für Autofahrer empfiehlt sich die Anfahrt über die A3 (Anschlussstelle Nürnberg‑Nord) und weiter über die B2 in nördlicher Richtung; innerhalb Heroldsbergs folgt man der Hauptstraße. Parkmöglichkeiten gibt es am Schlossbad in der Langen Gasse – hier ist man nah am Ziel und vermeidet gleichzeitig innerörtliche Suchfahrten. Die Lage des Schlosses auf einer kleinen Anhöhe sorgt dafür, dass der letzte Abschnitt zu Fuß absolviert wird; dadurch bleibt der Hof weitgehend frei von Verkehr und bewahrt seine ruhige Atmosphäre. Für Gäste von Trauungen ist das besonders vorteilhaft, weil Ankunft, Gratulation und Gruppenfotos ohne störenden Durchgangsverkehr gelingen. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den kurzen Fußweg einplanen; Kinderwagen lassen sich dank der barrierefreien Umgestaltung des Hauses gut handhaben. Fahrräder finden in der Umgebung Abstellmöglichkeiten; für Reisebusse empfiehlt sich die frühzeitige Abstimmung mit der Gemeinde, um Halte‑ und Wendemöglichkeiten zu klären. Unabhängig vom Verkehrsmittel gilt: Der Besuch profitiert von einer pünktlichen Anreise zu den Öffnungszeiten, da das Museum bewusst kompakte Zeitfenster anbietet. Bei schlechtem Wetter bleiben Anfahrt und Besuch entspannt, da die Ausstellungsräume vollständig im Innenbereich liegen; bei schönem Wetter lädt der Hof vor oder nach dem Rundgang zum Verweilen ein – insbesondere, wenn das Schlosscafé geöffnet hat.

Schlosscafé im Hof: Öffnungszeiten und besondere Highlights

Im Innenhof des Weißen Schlosses wartet von April bis Oktober ein kleines, feines Highlight: das Schlosscafé. Zwischen dem Schloss und der Remise, den ehemaligen Stallungen, gelegen, öffnet es sonntags bei schönem Wetter von 14:30 bis 18:00 Uhr. Auf der Karte stehen hausgemachte Kuchen und Torten sowie Heiß‑ und Kaltgetränke – ideal für eine Stärkung vor der Rückfahrt oder als süßer Abschluss nach dem Museumsbesuch. Wer eine kleine Familienfeier, einen Geburtstag oder ein Wiedersehen plant, kann das Café auch außerhalb der regulären Sonntagszeiten anfragen; die Kontaktaufnahme erfolgt unkompliziert per E‑Mail an mail@weisses‑schloss‑heroldsberg.de. Eine Besonderheit für Kunstfreunde verbirgt sich in der Remise: Hier ist die Skulpturengruppe „Erzengel Michael als Teufelsbezwinger“ des früheren Akademieprofessors Hermann Schorer ausgestellt – ein zusätzliches Kultur‑Detail, das dem Hof seinen eigenen Charakter verleiht. Durch die Lage im Freien hängt der Betrieb des Cafés vom Wetter ab; bei unsicherer Lage empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die Tagesprognose für Heroldsberg. Praktisch ist die Nähe zum Museumsbetrieb: Die Wege sind kurz, der Hof bietet Sitzgelegenheiten, und dank der barrierefreien Gestaltung kommen auch Gäste mit eingeschränkter Mobilität gut zurecht. Für Besucherinnen und Besucher von Trauungen lässt sich der Sektempfang wunderbar mit einem anschließenden Kaffeegenuss verbinden – so entsteht ein entspannter Übergang zwischen offiziellem Akt und persönlichem Beisammensein. Wer Fotos machen möchte, findet im Hof, an der Schlossfassade und in Blickrichtung Schlossweiher stimmungsvolle Motive. Bitte beachte dabei die Hinweise des Personals zu Foto‑ und Nutzungsregeln; bei Veranstaltungen oder Aufbauten können sich Wegeführungen kurzfristig ändern. Insgesamt ist das Schlosscafé ein authentischer, unaufgeregter Treffpunkt, der die Stärken des Ortes – Nähe, Qualität und Atmosphäre – geschmackvoll zusammenführt.

Geschichte & Besonderheiten des Weißen Schlosses

Die Geschichte des Weißen Schlosses spiegelt die Entwicklung Heroldsbergs und der Region wider. Bereits 1471 erwarb Endres Geuder, Angehöriger einer der ältesten Nürnberger Patrizierfamilien, ein Erbrecht und einen angrenzenden Garten am Kirchhof der heutigen St.-Matthäus‑Kirche; eine Urkunde von 1487 erwähnt den Beginn eines Herrensitzes an dieser Stelle. Im Zweiten Markgrafenkrieg (Mitte des 16. Jahrhunderts) wurde der Bau zerstört und ab 1565 in seiner heutigen Gestalt wieder aufgebaut. Um 1762 kam der charakteristische achteckige, viergeschossige Treppenturm hinzu, der dem Ensemble seine unverwechselbare Silhouette gibt. 1928 ging das Schloss nach dem Verkauf durch Elsa Johanna von Mayer‑Starzhausen (geborene Freiin von Geuder‑Rabensteiner) in das Eigentum der Marktgemeinde Heroldsberg über; fortan diente es als Rathaus und Wohnung des Bürgermeisters. Mit dem Wachstum der Gemeinde reichten die historischen Räume irgendwann nicht mehr aus, und 2005 zog die Verwaltung in einen Neubau nahe des Bahnhofs um. Zwischen 2014 und 2016 wurde das Weiße Schloss umfassend saniert – mit dem Ziel, historische Substanz zu bewahren und zugleich zeitgemäße Nutzungen zu ermöglichen. Das Ergebnis ist seit 2017 sichtbar: ein barrierefreies Museum und Veranstaltungsort, der Sammlungen aus sieben Jahrhunderten präsentiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der lokalen Kulturgeschichte: Die Dauerausstellung zur Ortsgeschichte beleuchtet auch die Industriekapitel Heroldsbergs, darunter die Vereinigten Papierwerke, aus deren Geschichte das „Tempo“‑Taschentuch hervorging. Der zweite Schwerpunkt ist die Patrizierfamilie Geuder, die seit 1391 in Heroldsberg ansässig war und im ausgehenden 15. Jahrhundert die vier örtlichen Schlösser (darunter das Weiße Schloss) errichten ließ. Kunsthistorisch markant ist zudem die Würdigung des fränkischen Künstlers Fritz Griebel, Pionier des modernen Scherenschnitts. Diese Profile prägen das Haus und geben ihm einen unverwechselbaren lokalen und regionalen Auftrag: Geschichte anschaulich zu machen, künstlerische Qualität sichtbar zu halten und bürgerschaftliches Engagement zu bündeln. Getragen wird der Betrieb in enger Zusammenarbeit mit den Kulturfreunden Heroldsberg e. V., was dem Museum eine starke Verankerung im Ort sichert. Mit der Kombination aus historischer Architektur, musealer Professionalität, bürgerlichem Engagement und Service‑Orientierung (z. B. Öffnungszeiten, klare Eintrittspreise, direkter Ansprechpartner) ist das Weiße Schloss ein Vorbild dafür, wie ein kleinerer Museumsstandort regional große Strahlkraft entfalten kann.

Fotos, Rezensionen & Besuchstipps – auch bei jedem Wetter

Das Weiße Schloss ist ein dankbares Foto‑Motiv: Die helle Fassade, der markante Treppenturm und die Perspektive über den Hof bieten schon beim Ankommen stimmige Bildachsen. Besonders beliebt sind Aufnahmen im weichen Nachmittagslicht der Wochenend‑Öffnungszeiten; hier wirkt der Hof wie eine intime Bühne. Für Innenaufnahmen geben die wechselnden Sonderausstellungen und die Präsentationen zur Ortsgeschichte abwechslungsreiche Hintergründe. Wer Hochzeit plant, kann die klassische Bildfolge – Ankunft, Trauung, Sektempfang im Hof – mit Porträts in Richtung Schlossweiher ergänzen. Bitte beachte: Foto‑ und Nutzungsregeln können je nach Ausstellung, Veranstaltung oder Trauung abweichen; vor Ort informiert das Team über die Möglichkeiten. In Online‑Rezensionen wird das Haus regelmäßig für seine Atmosphäre, die feine Ausstellungsauswahl und die Freundlichkeit des Teams gelobt; auch die Lage mit kurzem Fußweg ab Bahnhof und die klaren Öffnungszeiten kommen gut an. Für die Planung gilt: Die Museumskasse akzeptiert Barzahlung, Tickets sind schnell erworben, und dank der strukturierten Zeiten kommt keine Hektik auf. Bei der Anreise lohnt es, auf die Parkplätze am Schlossbad (Lange Gasse) auszuweichen und die letzten Meter zu Fuß zu gehen – das schont Nerven und erhält die Ruhe im Hof. Für Familien empfiehlt sich ein Besuchsfenster am Wochenende; wer eine Führung mitnehmen möchte, achtet auf die Termine im Kalender. Wetter spielt vor allem für das Schlosscafé eine Rolle, denn es öffnet nur bei schönem Wetter; das Museum selbst ist wetterunabhängig erlebbar. Daher eignet sich der Besuch ganzjährig – bei Regen als kulturreicher Zufluchtsort, bei Sonne als stimmiger Ausflug mit Kuchenteller im Hof. Ein letzter Tipp zur Terminlage: Da Sonderausstellungen befristet sind, lohnt ein Blick auf das Enddatum (zuletzt endete eine große Schau am 22. März 2026). Wer danach erneut kommt, entdeckt häufig neue Themen – ein zusätzlicher Anreiz, das Weiße Schloss nicht nur einmal, sondern regelmäßig zu besuchen.

Quellen:

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Heroldsberg Weißes Schloss | Ausstellungen & Öffnungszeiten

Zwischen Nürnberg und Erlangen erhebt sich auf einer Anhöhe das Weiße Schloss Heroldsberg – heute ein lebendiges Museum für Ortsgeschichte und Kunst und zugleich eine gefragte Adresse für standesamtliche Trauungen. Wer durch das Tor in den Hof tritt, steht inmitten einer sorgfältig sanierten historischen Anlage, die seit 2017 wieder als Kulturort erstrahlt. Auf drei Ebenen erzählen Dauerausstellungen von der Entwicklung Heroldsbergs, vom Wirken der Patrizierfamilie Geuder und vom Schaffen des fränkischen Künstlers Fritz Griebel; Sonderausstellungen bringen zusätzliche Themenvielfalt ins Haus. Praktisch für den Besuch: Die Öffnungszeiten sind klar strukturiert (Mi 10–13 Uhr, Fr–So 15–18 Uhr), der Eintritt ist familienfreundlich bepreist und die Anreise gelingt bequem per Bahn (Gräfenbergbahn R21) oder Auto. Im Hof lädt von April bis Oktober sonntags ein kleines Schlosscafé zu hausgemachtem Kuchen ein. Wer den großen Moment plant, findet im Festsaal im 2. Obergeschoss ein festliches Ambiente für den Bund fürs Leben – mit der Gemeinde Heroldsberg als verlässlichem Partner für die offizielle Trauung. Diese Kombination aus Geschichte, Kunst, Service und Atmosphäre macht das Weiße Schloss zu einem vielseitigen Ausflugsziel und Eventort in der Metropolregion Nürnberg.

Ausstellungen, Öffnungszeiten und Tickets im Überblick

Als Museum für Ortsgeschichte und Kunst präsentiert das Weiße Schloss Heroldsberg ein klares und kompaktes Angebot, das sich ideal für eine entspannte Besichtigung eignet. Die Öffnungszeiten sind bewusst konzentriert: Mittwoch von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Freitag bis Sonntag jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr. Damit lässt sich ein Besuch gut mit einem Ausflug in die Fränkische Schweiz oder mit einem Stadtbummel in Nürnberg verbinden. Der Eintritt ist bewusst niedrigschwellig gestaltet: Regulär zahlen Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 3,50 €, Schüler und Studierende 2,00 €. Kinder bis 12 Jahre besuchen das Museum kostenfrei. Tickets erhältst du unkompliziert an der Museumskasse während der Öffnungszeiten; für Gruppenführungen empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anmeldung, damit sich das Team auf eure Gruppe einstellen kann. Inhaltlich erwartet dich eine Mischung aus drei Dauerausstellungen und wechselnden Sonderausstellungen. Im Erdgeschoss führt die Abteilung „Ortsgeschichte Heroldsberg“ durch Jahrhunderte lokaler Entwicklung – von den frühesten Spuren des Mittelalters bis in die jüngste Zeit. Auch Industriekultur hat hier ihren Platz: Die Geschichte der Vereinigten Papierwerke erinnert daran, dass in Heroldsberg das weltberühmte Tempo‑Taschentuch erfunden wurde. Im zweiten Obergeschoss widmet sich eine eigene Abteilung der Nürnberger Patrizierfamilie Geuder, die seit 1391 in Heroldsberg ansässig war und die vier Schlösser des Ortes, darunter das Weiße Schloss, prägte. Porträts, Wappen, Drucke und ausgewählte Objekte öffnen ein Panorama städtischer Elitenkultur zwischen Spätmittelalter und Neuzeit. Ebenfalls fest verankert ist die Präsentation zum Werk von Fritz Griebel, einem fränkischen Künstler und Wegbereiter des modernen Scherenschnitts, dessen Arbeiten einen besonderen regionalen Bezug herstellen. Ergänzt wird das Programm durch Sonderausstellungen, die aus den Beständen des Hauses und mit Leihgaben kuratiert werden – zuletzt unter anderem mit einer Italien‑Schau, die das klassische Sehnsuchtsmotiv Kunstreise neu beleuchtete. Praktisch: Ein barrierefrei gestalteter Rundgang, der im Zuge der Generalsanierung 2014–2016 umgesetzt wurde, erleichtert den Zugang. Wer seinen Besuch plant, kann sich an den genannten Kernzeiten orientieren, braucht keine langen Wartezeiten zu fürchten und profitiert von einem ruhigen, konzentrierten Ausstellungserlebnis abseits großer Menschenmengen.

Trauung im Weißen Schloss: Standesamt & Festsaal

Das Weiße Schloss Heroldsberg ist nicht nur Museum, sondern auch eine offizielle Außenstelle für standesamtliche Eheschließungen der Gemeinde. Herzstück ist der Festsaal im zweiten Obergeschoss, der mit seiner historischen Atmosphäre einen würdigen Rahmen für den besonderen Tag bietet. Das Konzept ist bewusst persönlich und überschaubar gehalten: Das Team vor Ort bereitet auf Wunsch einen kleinen Sektempfang vor – bei schönem Wetter auch im Schlosshof – und unterstützt bei Fragen zum Catering. Die formale Anmeldung zur Trauung läuft über das Standesamt Heroldsberg. Interessierte Paare erreichen die zuständigen Mitarbeitenden telefonisch unter 0911 518 57–54 oder –13 und erhalten dort alle Informationen zu Terminen, Unterlagen und Abläufen. Für allgemeine Anfragen zum Haus stehen zudem die Kontaktdaten des Museums zur Verfügung (0911 237 342 60, mail@weisses-schloss-heroldsberg.de). Wer die Location im Vorfeld erleben möchte, kann einen Museumsbesuch mit einem kurzen Blick in die oberen Etagen kombinieren: Im 2. Obergeschoss befindet sich nicht nur die Geuder‑Dauerausstellung, sondern auch der Festsaal selbst – so lässt sich das Ambiente vor Ort direkt einschätzen. Vorteilhaft ist zudem die gute Erreichbarkeit: Gäste reisen unkompliziert mit der Gräfenbergbahn R21 aus Nürnberg an oder nutzen die Parkmöglichkeiten am Schlossbad (Lange Gasse). Die fotografischen Motive im Hof und vor der Fassade sorgen für stimmige Erinnerungsbilder, während der ruhige Museumshof intime Momente ohne städtischen Trubel ermöglicht. Durch die professionelle Einbettung in die Gemeindestruktur gibt es klare Ansprechpartner, verlässliche Abläufe und die Sicherheit, dass alle standesamtlichen Anforderungen erfüllt werden. Wer zusätzlich eine kleine Feier plant, kann das benachbarte Schlosscafé für einen Kuchenausklang oder eine Kaffee‑Tafel am Sonntagnachmittag in Betracht ziehen. So wird die Trauung im Weißen Schloss zu einem runden Erlebnis, das historische Würde und praktische Service‑Details harmonisch verbindet.

Programm und kommende Veranstaltungen

Das Weiße Schloss pflegt einen kompakten, aber sorgfältig kuratierten Veranstaltungskalender, der das Ausstellungsprogramm sinnvoll ergänzt. Zu den Formaten gehören regelmäßige Museumsführungen, thematische Kuratorenführungen und punktuelle Vernissagen. Aus dem Programm der jüngsten Monate ragt die Sonderausstellung „Bella Italia – Das Land, wo die Zitronen blühn“ hervor, die vom 17. Oktober 2025 bis 22. März 2026 lief und mit Werken, Motiven und Materialien die künstlerische Italien‑Faszination beleuchtete. Im Terminkalender 2026 finden sich darüber hinaus Formate wie die „Reguläre Museumsführung“ (15. März 2026) und die „Kuratorenführung mit Dr. Alexander Rácz“ (15. April 2026). Am 26. März 2026 wurde zudem die Vernissage „Ein Meister der Farbe im Gedächtnis der Region – Fritz Griebel zum 50. Todesjahr“ ausgerichtet. Wer heute (Stand: 31. März 2026) nach „kommenden Veranstaltungen“ sucht, richtet den Blick vor allem auf die Führung mit dem Kurator am 15. April 2026 sowie auf mögliche neue Programmankündigungen, die das Haus fortlaufend online veröffentlicht. Charakteristisch ist, dass die Termine am späten Nachmittag oder am Wochenende liegen – angepasst an die Museumsöffnungszeiten. In inhaltlicher Hinsicht lohnt es, den Kalender auch nach spontanen Sonderterminen zu prüfen: Immer wieder werden einzelne Depotstücke als „Werk der Saison“ hervorgehoben, was kurze Werkgespräche und Blickwechsel in die Sammlung ermöglicht. Für Gruppen, die einen eigenen Termin wünschen, ist eine telefonische Anfrage sinnvoll; das Team kann dann prüfen, ob außerhalb der regulären Zeiten Führungen oder Kurzformate realisierbar sind. Wer einen Ausstellungsabschluss, eine Hochzeit oder einen runden Geburtstag plant, kann die Museumszeiten mitdenken: Kombinationen aus Nachmittagsbesuch und Abendprogramm entstehen so ganz ohne Logistikstress. Tipp für Kurzentschlossene: Am besten vor dem Besuch noch einmal die Terminrubrik prüfen – Änderungen, neue Führungen oder spontane Programmpunkte werden dort zuerst kommuniziert, während Social‑Media‑Beiträge ergänzend auf aktuelle Highlights hinweisen.

Anfahrt & Parken

Das Weiße Schloss ist unkompliziert erreichbar – sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto. Heroldsberg liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Nürnberg und rund 17 Kilometer östlich von Erlangen. Wer mit der Bahn anreist, nutzt ab Nürnberg die Gräfenbergbahn (Linie R21) bis zum Regionalbahnhof Heroldsberg. Von dort führt ein angenehmer, ungefähr 15‑minütiger Fußweg zum Schloss, das nördlich des Ortskerns oberhalb des Schlossbads liegt. Für Autofahrer empfiehlt sich die Anfahrt über die A3 (Anschlussstelle Nürnberg‑Nord) und weiter über die B2 in nördlicher Richtung; innerhalb Heroldsbergs folgt man der Hauptstraße. Parkmöglichkeiten gibt es am Schlossbad in der Langen Gasse – hier ist man nah am Ziel und vermeidet gleichzeitig innerörtliche Suchfahrten. Die Lage des Schlosses auf einer kleinen Anhöhe sorgt dafür, dass der letzte Abschnitt zu Fuß absolviert wird; dadurch bleibt der Hof weitgehend frei von Verkehr und bewahrt seine ruhige Atmosphäre. Für Gäste von Trauungen ist das besonders vorteilhaft, weil Ankunft, Gratulation und Gruppenfotos ohne störenden Durchgangsverkehr gelingen. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den kurzen Fußweg einplanen; Kinderwagen lassen sich dank der barrierefreien Umgestaltung des Hauses gut handhaben. Fahrräder finden in der Umgebung Abstellmöglichkeiten; für Reisebusse empfiehlt sich die frühzeitige Abstimmung mit der Gemeinde, um Halte‑ und Wendemöglichkeiten zu klären. Unabhängig vom Verkehrsmittel gilt: Der Besuch profitiert von einer pünktlichen Anreise zu den Öffnungszeiten, da das Museum bewusst kompakte Zeitfenster anbietet. Bei schlechtem Wetter bleiben Anfahrt und Besuch entspannt, da die Ausstellungsräume vollständig im Innenbereich liegen; bei schönem Wetter lädt der Hof vor oder nach dem Rundgang zum Verweilen ein – insbesondere, wenn das Schlosscafé geöffnet hat.

Schlosscafé im Hof: Öffnungszeiten und besondere Highlights

Im Innenhof des Weißen Schlosses wartet von April bis Oktober ein kleines, feines Highlight: das Schlosscafé. Zwischen dem Schloss und der Remise, den ehemaligen Stallungen, gelegen, öffnet es sonntags bei schönem Wetter von 14:30 bis 18:00 Uhr. Auf der Karte stehen hausgemachte Kuchen und Torten sowie Heiß‑ und Kaltgetränke – ideal für eine Stärkung vor der Rückfahrt oder als süßer Abschluss nach dem Museumsbesuch. Wer eine kleine Familienfeier, einen Geburtstag oder ein Wiedersehen plant, kann das Café auch außerhalb der regulären Sonntagszeiten anfragen; die Kontaktaufnahme erfolgt unkompliziert per E‑Mail an mail@weisses‑schloss‑heroldsberg.de. Eine Besonderheit für Kunstfreunde verbirgt sich in der Remise: Hier ist die Skulpturengruppe „Erzengel Michael als Teufelsbezwinger“ des früheren Akademieprofessors Hermann Schorer ausgestellt – ein zusätzliches Kultur‑Detail, das dem Hof seinen eigenen Charakter verleiht. Durch die Lage im Freien hängt der Betrieb des Cafés vom Wetter ab; bei unsicherer Lage empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die Tagesprognose für Heroldsberg. Praktisch ist die Nähe zum Museumsbetrieb: Die Wege sind kurz, der Hof bietet Sitzgelegenheiten, und dank der barrierefreien Gestaltung kommen auch Gäste mit eingeschränkter Mobilität gut zurecht. Für Besucherinnen und Besucher von Trauungen lässt sich der Sektempfang wunderbar mit einem anschließenden Kaffeegenuss verbinden – so entsteht ein entspannter Übergang zwischen offiziellem Akt und persönlichem Beisammensein. Wer Fotos machen möchte, findet im Hof, an der Schlossfassade und in Blickrichtung Schlossweiher stimmungsvolle Motive. Bitte beachte dabei die Hinweise des Personals zu Foto‑ und Nutzungsregeln; bei Veranstaltungen oder Aufbauten können sich Wegeführungen kurzfristig ändern. Insgesamt ist das Schlosscafé ein authentischer, unaufgeregter Treffpunkt, der die Stärken des Ortes – Nähe, Qualität und Atmosphäre – geschmackvoll zusammenführt.

Geschichte & Besonderheiten des Weißen Schlosses

Die Geschichte des Weißen Schlosses spiegelt die Entwicklung Heroldsbergs und der Region wider. Bereits 1471 erwarb Endres Geuder, Angehöriger einer der ältesten Nürnberger Patrizierfamilien, ein Erbrecht und einen angrenzenden Garten am Kirchhof der heutigen St.-Matthäus‑Kirche; eine Urkunde von 1487 erwähnt den Beginn eines Herrensitzes an dieser Stelle. Im Zweiten Markgrafenkrieg (Mitte des 16. Jahrhunderts) wurde der Bau zerstört und ab 1565 in seiner heutigen Gestalt wieder aufgebaut. Um 1762 kam der charakteristische achteckige, viergeschossige Treppenturm hinzu, der dem Ensemble seine unverwechselbare Silhouette gibt. 1928 ging das Schloss nach dem Verkauf durch Elsa Johanna von Mayer‑Starzhausen (geborene Freiin von Geuder‑Rabensteiner) in das Eigentum der Marktgemeinde Heroldsberg über; fortan diente es als Rathaus und Wohnung des Bürgermeisters. Mit dem Wachstum der Gemeinde reichten die historischen Räume irgendwann nicht mehr aus, und 2005 zog die Verwaltung in einen Neubau nahe des Bahnhofs um. Zwischen 2014 und 2016 wurde das Weiße Schloss umfassend saniert – mit dem Ziel, historische Substanz zu bewahren und zugleich zeitgemäße Nutzungen zu ermöglichen. Das Ergebnis ist seit 2017 sichtbar: ein barrierefreies Museum und Veranstaltungsort, der Sammlungen aus sieben Jahrhunderten präsentiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der lokalen Kulturgeschichte: Die Dauerausstellung zur Ortsgeschichte beleuchtet auch die Industriekapitel Heroldsbergs, darunter die Vereinigten Papierwerke, aus deren Geschichte das „Tempo“‑Taschentuch hervorging. Der zweite Schwerpunkt ist die Patrizierfamilie Geuder, die seit 1391 in Heroldsberg ansässig war und im ausgehenden 15. Jahrhundert die vier örtlichen Schlösser (darunter das Weiße Schloss) errichten ließ. Kunsthistorisch markant ist zudem die Würdigung des fränkischen Künstlers Fritz Griebel, Pionier des modernen Scherenschnitts. Diese Profile prägen das Haus und geben ihm einen unverwechselbaren lokalen und regionalen Auftrag: Geschichte anschaulich zu machen, künstlerische Qualität sichtbar zu halten und bürgerschaftliches Engagement zu bündeln. Getragen wird der Betrieb in enger Zusammenarbeit mit den Kulturfreunden Heroldsberg e. V., was dem Museum eine starke Verankerung im Ort sichert. Mit der Kombination aus historischer Architektur, musealer Professionalität, bürgerlichem Engagement und Service‑Orientierung (z. B. Öffnungszeiten, klare Eintrittspreise, direkter Ansprechpartner) ist das Weiße Schloss ein Vorbild dafür, wie ein kleinerer Museumsstandort regional große Strahlkraft entfalten kann.

Fotos, Rezensionen & Besuchstipps – auch bei jedem Wetter

Das Weiße Schloss ist ein dankbares Foto‑Motiv: Die helle Fassade, der markante Treppenturm und die Perspektive über den Hof bieten schon beim Ankommen stimmige Bildachsen. Besonders beliebt sind Aufnahmen im weichen Nachmittagslicht der Wochenend‑Öffnungszeiten; hier wirkt der Hof wie eine intime Bühne. Für Innenaufnahmen geben die wechselnden Sonderausstellungen und die Präsentationen zur Ortsgeschichte abwechslungsreiche Hintergründe. Wer Hochzeit plant, kann die klassische Bildfolge – Ankunft, Trauung, Sektempfang im Hof – mit Porträts in Richtung Schlossweiher ergänzen. Bitte beachte: Foto‑ und Nutzungsregeln können je nach Ausstellung, Veranstaltung oder Trauung abweichen; vor Ort informiert das Team über die Möglichkeiten. In Online‑Rezensionen wird das Haus regelmäßig für seine Atmosphäre, die feine Ausstellungsauswahl und die Freundlichkeit des Teams gelobt; auch die Lage mit kurzem Fußweg ab Bahnhof und die klaren Öffnungszeiten kommen gut an. Für die Planung gilt: Die Museumskasse akzeptiert Barzahlung, Tickets sind schnell erworben, und dank der strukturierten Zeiten kommt keine Hektik auf. Bei der Anreise lohnt es, auf die Parkplätze am Schlossbad (Lange Gasse) auszuweichen und die letzten Meter zu Fuß zu gehen – das schont Nerven und erhält die Ruhe im Hof. Für Familien empfiehlt sich ein Besuchsfenster am Wochenende; wer eine Führung mitnehmen möchte, achtet auf die Termine im Kalender. Wetter spielt vor allem für das Schlosscafé eine Rolle, denn es öffnet nur bei schönem Wetter; das Museum selbst ist wetterunabhängig erlebbar. Daher eignet sich der Besuch ganzjährig – bei Regen als kulturreicher Zufluchtsort, bei Sonne als stimmiger Ausflug mit Kuchenteller im Hof. Ein letzter Tipp zur Terminlage: Da Sonderausstellungen befristet sind, lohnt ein Blick auf das Enddatum (zuletzt endete eine große Schau am 22. März 2026). Wer danach erneut kommt, entdeckt häufig neue Themen – ein zusätzlicher Anreiz, das Weiße Schloss nicht nur einmal, sondern regelmäßig zu besuchen.

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PB

Peter berger

12. März 2021

Wunderbar - bis auf den Lockdown, der ist uncool

SS

Sebastian Schöps

7. September 2018

Great location

GW

Gunther Witting

3. Oktober 2025

Das Weiße Schloss in Heroldsberg beherbergt ein kleines, aber sehr feines Museum mit ständigen und Sonderausstellungen. Die letzte Ausstellung, die ich besucht habe, mit Arbeiten von M. Prechtl, wurde sehr empfohlen! Überprüfen Sie unbedingt die Öffnungszeiten des Museums, bevor Sie besuchen.

OU

Ouroboros

30. April 2025

Das Schloss liegt auf dem Hügel über dem Festivalgelände und dem Park. Direkt daneben befindet sich die St. Matthäuskirche und das "Grüne Schloss", das ebenfalls in Privatbesitz ist, ebenso wie das "Rote Schloss", das ein paar Meter weiter liegt. Der berühmte Maler A. Dürer war einst Gast im "Roten Schloss" mit seinem großen Teich. Das "Weiße Schloss" hat einen gewissen Charme. Im kleinen Innenhof kann man Skulpturen bewundern und einen Blick auf den Marktplatz von Heroldsberg genießen.

RP

Ronny P

11. August 2022

Ein schönes kleines Schloss mit einem minimalistischen Garten und Blick auf den Außenpool, den ich nicht wirklich mag. Wenn Sie in der Nähe sind, können Sie jedoch trotzdem vorbeischauen. Das Gelände ist ruhig und sauber.