
Erlangen
Universitätsstraße 21/23, 91054 Erlangen, Deutschland
Palliativmedizin des UK Erlangen | Palliativstation & Lehre
Die Palliativmedizin des Universitätsklinikums Erlangen steht für spezialisierte Begleitung, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen, seiner Würde und seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Auf der offiziellen Website wird die Arbeit als interdisziplinär und multiprofessionell beschrieben: Körperliche Beschwerden, seelische Belastungen, soziale Fragen und spirituelle Aspekte werden gemeinsam betrachtet, damit Betroffene und Angehörige bestmöglich unterstützt werden. Zugleich zeigt die Einrichtung eine starke akademische Seite mit Lehre, Weiterbildung, Forschung und enger Einbindung in das Uniklinikum. Für Interessierte ist wichtig: Die Palliativstation wird aktuell vorübergehend im Bezirksklinikum am Europakanal beschrieben, während andere Klinikseiten weiterhin über die bekannte Infrastruktur der Frauenklinik und der Universitätsstraße führen. Wer die Location sucht, sollte deshalb die aktuelle Anfahrt vor dem Besuch prüfen. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/was-ist-palliativmedizin/definition-der-palliativmedizin/))
Wo liegt die Palliativmedizin des UK Erlangen aktuell?
Für die Orientierung rund um die Palliativmedizin in Erlangen ist vor allem entscheidend, dass die Website zwei Ebenen sichtbar macht: Einerseits nennt die Einrichtung die Adresse der medizinischen Abteilung im Umfeld der Frauenklinik an der Universitätsstraße, andererseits beschreibt die Station selbst ihre vorübergehende Unterbringung im Bezirksklinikum am Europakanal wegen der Umbauarbeiten. Diese Konstellation ist für Besucher relevant, weil medizinische Einrichtungen bei Umzügen oder Sanierungen oft mehrere Hinweise gleichzeitig führen. Die Palliativstation ist dabei nicht als anonyme Verwaltungseinheit gedacht, sondern als geschützter Ort für Patienten, Angehörige und Behandler. Schon die Wegbeschreibung zeigt, wie ernst die Klinik gute Erreichbarkeit nimmt: Die Klinik nennt klare Kontaktwege, verweist auf die Station, die allgemeine Sprechstunde und den palliativmedizinischen Dienst und macht deutlich, dass die Station ganztägig erreichbar ist. Gerade in einer Situation, in der es auf Ruhe, Planungssicherheit und verlässliche Orientierung ankommt, ist das ein wichtiges Qualitätsmerkmal. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Auch die praktischen Kontaktinformationen sind klar strukturiert und stützen die Position der Einrichtung als spezialisierte Abteilung innerhalb eines großen universitären Umfelds. Die allgemeine Sprechstunde ist nur nach telefonischer Vereinbarung erreichbar, die Station selbst ist ganztägig geöffnet, und der palliativmedizinische Dienst sowie das Case Management haben eigene Zeitfenster, in denen sie administrative und koordinative Aufgaben übernehmen. Das erleichtert Familien, zuweisenden Ärztinnen und Ärzten sowie stationären Teams die Abstimmung erheblich. Für eine Location-Seite ist genau das interessant: Hier geht es nicht um Eventbetrieb, sondern um verlässliche Wege, klare Ansprechpartner und eine Umgebung, die Orientierung auch in schwierigen Lebenslagen bietet. Die Kombination aus medizinischer Professionalität, klarer Erreichbarkeit und persönlicher Begleitung prägt den Charakter des Standorts stärker als jede Marketingformel. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Ausstattung und Atmosphäre bietet die Station?
Die offizielle Stationsbeschreibung macht schnell deutlich, warum die Palliativstation des UK Erlangen als besonders wohnlich wahrgenommen werden kann. Die Station verfügt über 8 Einbett- und 2 Doppelzimmer. Jedes Zimmer ist mit Dusche und WC ausgestattet; außerdem stehen an jedem Bettplatz ein Telefon und ein Fernseher mit Internetnutzung zur Verfügung. Diese Details klingen nüchtern, sind aber in der Palliativversorgung von großer Bedeutung, weil sie Selbstbestimmung und Kontakt zur Außenwelt erleichtern. Die Gestaltung setzt bewusst auf warme, erdige Farben, hohe Decken und den großzügigen Raum eines historischen Gebäudes, wodurch eine offene und ruhige Wirkung entsteht. Genau diese Mischung aus medizinischer Funktionalität und räumlicher Wärme ist für die Palliativmedizin entscheidend: Die Umgebung soll nicht wie ein reiner Behandlungsort wirken, sondern Schutz, Ruhe und eine gewisse Normalität vermitteln. Für Angehörige und Besucher entsteht dadurch ein Rahmen, in dem Gespräche, Rückzug und gemeinsame Zeit möglich werden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Besonders prägend sind die gemeinschaftlichen und stillen Räume der Station. Es gibt ein gemütliches Wohnzimmer, eine angrenzende Küche sowie einen großen Garten, der sowohl zu Fuß als auch mit Patientenbetten erreichbar ist. Das ist weit mehr als ein architektonisches Detail: Es zeigt, dass die Station nicht auf reine Behandlung reduziert wird, sondern Alltag, Begegnung und kleine Inseln der Normalität ermöglicht. Der Raum der Stille ist ein weiterer zentraler Ort, an dem Gespräche, Rückzug oder besondere Anlässe stattfinden können. Auf der Website sind zudem Bildbereiche zur Station hinterlegt; die Fotos zeigen unter anderem den Raum der Stille und die Atmosphäre der Räume. Für redaktionelle Nutzung weist die Klinik sogar ausdrücklich auf die Fotorechte hin. Zusammengenommen entsteht das Bild einer Location, die medizinische Kompetenz mit Schutz, Würde und einer bewusst beruhigten Gestaltung verbindet. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Wie funktionieren Anfahrt, Parken und Zugang?
Die Anfahrt zur Palliativmedizin des UK Erlangen ist auf der Website sehr konkret beschrieben. Wer mit dem Auto kommt, fährt über die A73 und nimmt entweder die Ausfahrt Erlangen-Nord oder Erlangen-Zentrum, jeweils mit der Beschilderung Richtung Uni-Kliniken. Gleichzeitig weist die Klinik auf eine wichtige Verkehrseinschränkung hin: Aus östlicher Richtung ist die Durchfahrt über den Maximiliansplatz zum Chirurgischen Zentrum, zur Kinderklinik und zu den Kopfkliniken nur für Notfälle erlaubt. Wer aus der Innenstadt kommt, kann die Strecke dagegen frei nutzen. Diese Differenzierung ist wichtig, weil sie unnötige Umwege und Stress vermeiden hilft. Zusätzlich verweist die Klinik auf die kostenlose CityLinie 299, die im 15-Minuten-Takt zwischen Busbahnhof beziehungsweise Großparkplatz hinter dem Hauptbahnhof und dem Uniklinikum verkehrt. Gerade für Angehörige oder Besucher, die nicht direkt an der Station parken möchten, ist das eine besonders praktische Lösung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Beim Parken empfiehlt das Uniklinikum die Nutzung des Großparkplatzes hinter dem Hauptbahnhof oder des Parkhauses Uni-Kliniken mit 380 Tages- und Wochenparkplätzen. Gleichzeitig wird offen darauf hingewiesen, dass das Parkhaus werktags häufig schon ab etwa 9.30 Uhr voll ist und es bis ungefähr 13 Uhr zu längeren Wartezeiten kommen kann. Diese Ehrlichkeit ist nützlich, weil sie realistische Erwartungen setzt und Anreisenden erlaubt, Alternativen einzuplanen. Das Parkhaus ist über die Palmsanlage erreichbar; von dort sind die Kopfkliniken über einen Fußweg von rund 250 Metern gut zu erreichen. Wer zur Palliativstation selbst möchte, sollte die jeweils aktuelle Stationsadresse und die tagesaktuelle Wegbeschreibung prüfen, da die Station vorübergehend verlegt wurde. Für eine Suchintention wie Anfahrt oder Parken liefert die offizielle Website also nicht nur eine grobe Richtung, sondern einen sehr konkreten, alltagstauglichen Leitfaden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Was leisten PMD, Teamarbeit und Begleitung?
Der Palliativmedizinische Dienst, kurz PMD, ist ein zentrales Element der Abteilung und macht deutlich, dass Palliativmedizin in Erlangen nicht auf die stationäre Palliativstation begrenzt ist. Der Dienst steht Patienten aller Stationen und Ambulanzen des Uniklinikums zur Verfügung, wenn im Verlauf einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung eine Verbesserung der Lebensqualität gewünscht wird. Er wird auf Anforderung von Ärztinnen, Ärzten oder Pflegekräften tätig, schätzt beim Erstbesuch den palliativmedizinischen Bedarf ein und entwickelt gemeinsam mit dem Behandlungsteam ein umfassendes Konzept. Unterstützt werden vor allem Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche oder Unruhe. Ebenso hilft der PMD bei der Auseinandersetzung mit der Unheilbarkeit einer Erkrankung, bei Entscheidungen zu Therapiezielen und bei Fragen zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Wenn die Symptomatik besonders komplex ist, kann der PMD auch eine Übernahme auf die Palliativstation anbieten. Das macht ihn zu einer wichtigen Brücke zwischen Akutmedizin, Gesprächsbedarf und spezialisierter Versorgung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/aufnahme-mitbehandlung/palliativmedizinischer-dienst-pmd/))
Zur Stärke der Abteilung gehört außerdem das multiprofessionelle Team, das nicht nur aus Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften besteht, sondern auch Case Management, Sozialdienst, Seelsorge und weitere therapeutische Angebote einbindet. Das Pflegeteam betont, dass der Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht und Tagesabläufe flexibel an die Situation angepasst werden. Auch Angehörige und Freunde werden bewusst einbezogen; laut Website sind sogar Dinge möglich, die auf normalen Stationen selten sind, etwa regelmäßiger Hundebesuch oder eine zusätzliche Übernachtungsperson. Das Case Management koordiniert Aufnahme, Gespräche, Untersuchungen und Entlassung. Die soziale Arbeit unterstützt bei Fragen zu Krankenkasse, Rente, finanziellen Hilfen, Schwerbehindertenausweis, Vorsorgevollmacht und weiterer Versorgung, etwa SAPV, HomeCare oder stationären Hospizen. Ergänzend stehen Seelsorge und physiotherapeutische Angebote bereit. Genau diese dichte, menschliche und zugleich strukturierte Begleitung prägt die besondere Qualität der Einrichtung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Lehre, Famulatur und Weiterbildung gibt es?
Die Palliativmedizin des UK Erlangen ist auch ein Lernort. Für Medizinstudierende gibt es eine Famulatur, die in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden kann. Die Website nennt konkrete freie Zeitfenster für 2026 und erklärt die allgemeinen Vorgaben zur Famulatur im klinischen Studienabschnitt. Darüber hinaus gibt es Ringvorlesungen mit Archiv und Videoaufzeichnungen, was besonders für Studierende und externe Interessierte attraktiv ist, die sich flexibel mit palliativmedizinischen Themen beschäftigen möchten. Zusätzlich verweist die Lehre auf QB13-Inhalte, Wahlfächer und Beispiele für Klausurfragen. Das zeigt: Hier wird Palliativmedizin nicht nur praktisch ausgeübt, sondern auch systematisch vermittelt. Die klinische Wirklichkeit, die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, ethische Fragen und Versorgungsstrukturen werden so in Studium und Fortbildung integriert. Für den Standort ist das ein klarer Vorteil, weil Lehre und Versorgung eng miteinander verzahnt bleiben. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/famulatur/))
Auch für Ärztinnen und Ärzte bietet die Abteilung eine strukturierte Weiterbildung an. Der Basiskurs Palliativmedizin des CCC WERA findet 2026 bereits zum 11. Mal statt, läuft vom 5. bis 9. Oktober 2026, entspricht dem DGP-Curriculum sowie den Vorgaben der Bundesärztekammer und der Bayerischen Landesärztekammer und ist mit 40 Stunden auf die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin anrechenbar. Zusätzlich ist der Kurs mit 40 CME-Punkten der Kategorie A zertifiziert. Inhalte sind unter anderem Grundlagen, geschichtliche Entwicklung, Strukturen stationärer und ambulanter Palliativversorgung, Symptomkontrolle, Kommunikation mit Patienten und Familien, Zusammenarbeit im Team sowie ethische, rechtliche, spirituelle und psychosoziale Aspekte. Damit wird deutlich, dass die Abteilung nicht nur Versorgung anbietet, sondern auch Wissen, Haltung und professionelle Praxis systematisch weiterentwickelt. Genau das macht den Standort für Lernende so wertvoll. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/aerztliche-weiterbildung/))
Forschung, Qualität, Geschichte und praktische Einordnung
Die wissenschaftliche Entwicklung der Palliativmedizin in Erlangen ist eng mit dem Start der Abteilung am 1. April 2010 verbunden. Die Meilensteine zeigen, wie schnell sich damals Lehre, Versorgung und Forschung aufgebaut haben: Die ersten Patientinnen und Patienten wurden bereits im selben Jahr aufgenommen, es gab frühe Ringvorlesungen, Gedenkgottesdienste, Teamtage und die ersten Lehrveranstaltungen. In den Kooperationshinweisen werden unter anderem Tumorzentrum, CCC, Darm- und Pankreaskarzinomzentren, Hautkrebszentrum, Universitäres Lungenzentrum, Hospizverein, ICA, PalliaVita und stationäres Hospiz genannt. Diese Vernetzung zeigt, dass Palliativmedizin hier als Querschnittsaufgabe verstanden wird und nicht als isolierter Bereich. Die Grundsätze der Abteilung betonen zudem einen hohen Person-bezogenen, technologisch zurückhaltenden Ansatz, kontinuierliche Begleitung, Forschung, Dokumentation sowie die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern. Das ist ein starkes inhaltliches Profil für eine universitäre Palliativmedizin. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/meilensteine-2010-bis-heute/meilensteine-2010/))
Auch bei Qualität und Forschung ist die Abteilung sehr sichtbar. Laut offizieller Darstellung wurde sie 2011 erstmals durch TÜV Süd überprüft, 2023 im Rahmen der Gemeinschaftszertifizierung erneut rezertifiziert und im Mai 2025 bei einem weiteren Überwachungsaudit bestätigt; das Zertifikat für Palliativstation, Palliativdienst, Hochschulambulanz und Forschung blieb damit erhalten. Inhaltlich reicht die Forschung von Tumor- und Nichttumorerkrankungen über Angehörigenforschung und Sedierung bis hin zu Versorgungsqualität, Gesellschaft, Ethik und Digitalisierung. Auf den Forschungsseiten finden sich außerdem Projekte wie TEAM-X, PalSens, PENTALOBES oder Palliativversorgung im Kontext von Smart Living und medizinischer Innovation. Zusammen ergibt das ein Standortprofil, das nicht nur Versorgung und Lehre, sondern auch wissenschaftliche Weiterentwicklung ernst nimmt. Für Suchanfragen nach Palliativmedizin Erlangen, Uni Erlangen, Fotos, Rezensionen, Lehre oder Palliativstation liefert die Einrichtung also nicht bloß eine Adresse, sondern ein inhaltlich sehr dichtes Gesamtbild aus Kompetenz, Menschlichkeit und universitärer Tiefe. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/zertifizierungen-neu/iso-zertifizierung/))
Quellen:
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Palliativmedizin des UK Erlangen | Palliativstation & Lehre
Die Palliativmedizin des Universitätsklinikums Erlangen steht für spezialisierte Begleitung, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen, seiner Würde und seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Auf der offiziellen Website wird die Arbeit als interdisziplinär und multiprofessionell beschrieben: Körperliche Beschwerden, seelische Belastungen, soziale Fragen und spirituelle Aspekte werden gemeinsam betrachtet, damit Betroffene und Angehörige bestmöglich unterstützt werden. Zugleich zeigt die Einrichtung eine starke akademische Seite mit Lehre, Weiterbildung, Forschung und enger Einbindung in das Uniklinikum. Für Interessierte ist wichtig: Die Palliativstation wird aktuell vorübergehend im Bezirksklinikum am Europakanal beschrieben, während andere Klinikseiten weiterhin über die bekannte Infrastruktur der Frauenklinik und der Universitätsstraße führen. Wer die Location sucht, sollte deshalb die aktuelle Anfahrt vor dem Besuch prüfen. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/was-ist-palliativmedizin/definition-der-palliativmedizin/))
Wo liegt die Palliativmedizin des UK Erlangen aktuell?
Für die Orientierung rund um die Palliativmedizin in Erlangen ist vor allem entscheidend, dass die Website zwei Ebenen sichtbar macht: Einerseits nennt die Einrichtung die Adresse der medizinischen Abteilung im Umfeld der Frauenklinik an der Universitätsstraße, andererseits beschreibt die Station selbst ihre vorübergehende Unterbringung im Bezirksklinikum am Europakanal wegen der Umbauarbeiten. Diese Konstellation ist für Besucher relevant, weil medizinische Einrichtungen bei Umzügen oder Sanierungen oft mehrere Hinweise gleichzeitig führen. Die Palliativstation ist dabei nicht als anonyme Verwaltungseinheit gedacht, sondern als geschützter Ort für Patienten, Angehörige und Behandler. Schon die Wegbeschreibung zeigt, wie ernst die Klinik gute Erreichbarkeit nimmt: Die Klinik nennt klare Kontaktwege, verweist auf die Station, die allgemeine Sprechstunde und den palliativmedizinischen Dienst und macht deutlich, dass die Station ganztägig erreichbar ist. Gerade in einer Situation, in der es auf Ruhe, Planungssicherheit und verlässliche Orientierung ankommt, ist das ein wichtiges Qualitätsmerkmal. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Auch die praktischen Kontaktinformationen sind klar strukturiert und stützen die Position der Einrichtung als spezialisierte Abteilung innerhalb eines großen universitären Umfelds. Die allgemeine Sprechstunde ist nur nach telefonischer Vereinbarung erreichbar, die Station selbst ist ganztägig geöffnet, und der palliativmedizinische Dienst sowie das Case Management haben eigene Zeitfenster, in denen sie administrative und koordinative Aufgaben übernehmen. Das erleichtert Familien, zuweisenden Ärztinnen und Ärzten sowie stationären Teams die Abstimmung erheblich. Für eine Location-Seite ist genau das interessant: Hier geht es nicht um Eventbetrieb, sondern um verlässliche Wege, klare Ansprechpartner und eine Umgebung, die Orientierung auch in schwierigen Lebenslagen bietet. Die Kombination aus medizinischer Professionalität, klarer Erreichbarkeit und persönlicher Begleitung prägt den Charakter des Standorts stärker als jede Marketingformel. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Ausstattung und Atmosphäre bietet die Station?
Die offizielle Stationsbeschreibung macht schnell deutlich, warum die Palliativstation des UK Erlangen als besonders wohnlich wahrgenommen werden kann. Die Station verfügt über 8 Einbett- und 2 Doppelzimmer. Jedes Zimmer ist mit Dusche und WC ausgestattet; außerdem stehen an jedem Bettplatz ein Telefon und ein Fernseher mit Internetnutzung zur Verfügung. Diese Details klingen nüchtern, sind aber in der Palliativversorgung von großer Bedeutung, weil sie Selbstbestimmung und Kontakt zur Außenwelt erleichtern. Die Gestaltung setzt bewusst auf warme, erdige Farben, hohe Decken und den großzügigen Raum eines historischen Gebäudes, wodurch eine offene und ruhige Wirkung entsteht. Genau diese Mischung aus medizinischer Funktionalität und räumlicher Wärme ist für die Palliativmedizin entscheidend: Die Umgebung soll nicht wie ein reiner Behandlungsort wirken, sondern Schutz, Ruhe und eine gewisse Normalität vermitteln. Für Angehörige und Besucher entsteht dadurch ein Rahmen, in dem Gespräche, Rückzug und gemeinsame Zeit möglich werden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Besonders prägend sind die gemeinschaftlichen und stillen Räume der Station. Es gibt ein gemütliches Wohnzimmer, eine angrenzende Küche sowie einen großen Garten, der sowohl zu Fuß als auch mit Patientenbetten erreichbar ist. Das ist weit mehr als ein architektonisches Detail: Es zeigt, dass die Station nicht auf reine Behandlung reduziert wird, sondern Alltag, Begegnung und kleine Inseln der Normalität ermöglicht. Der Raum der Stille ist ein weiterer zentraler Ort, an dem Gespräche, Rückzug oder besondere Anlässe stattfinden können. Auf der Website sind zudem Bildbereiche zur Station hinterlegt; die Fotos zeigen unter anderem den Raum der Stille und die Atmosphäre der Räume. Für redaktionelle Nutzung weist die Klinik sogar ausdrücklich auf die Fotorechte hin. Zusammengenommen entsteht das Bild einer Location, die medizinische Kompetenz mit Schutz, Würde und einer bewusst beruhigten Gestaltung verbindet. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Wie funktionieren Anfahrt, Parken und Zugang?
Die Anfahrt zur Palliativmedizin des UK Erlangen ist auf der Website sehr konkret beschrieben. Wer mit dem Auto kommt, fährt über die A73 und nimmt entweder die Ausfahrt Erlangen-Nord oder Erlangen-Zentrum, jeweils mit der Beschilderung Richtung Uni-Kliniken. Gleichzeitig weist die Klinik auf eine wichtige Verkehrseinschränkung hin: Aus östlicher Richtung ist die Durchfahrt über den Maximiliansplatz zum Chirurgischen Zentrum, zur Kinderklinik und zu den Kopfkliniken nur für Notfälle erlaubt. Wer aus der Innenstadt kommt, kann die Strecke dagegen frei nutzen. Diese Differenzierung ist wichtig, weil sie unnötige Umwege und Stress vermeiden hilft. Zusätzlich verweist die Klinik auf die kostenlose CityLinie 299, die im 15-Minuten-Takt zwischen Busbahnhof beziehungsweise Großparkplatz hinter dem Hauptbahnhof und dem Uniklinikum verkehrt. Gerade für Angehörige oder Besucher, die nicht direkt an der Station parken möchten, ist das eine besonders praktische Lösung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Beim Parken empfiehlt das Uniklinikum die Nutzung des Großparkplatzes hinter dem Hauptbahnhof oder des Parkhauses Uni-Kliniken mit 380 Tages- und Wochenparkplätzen. Gleichzeitig wird offen darauf hingewiesen, dass das Parkhaus werktags häufig schon ab etwa 9.30 Uhr voll ist und es bis ungefähr 13 Uhr zu längeren Wartezeiten kommen kann. Diese Ehrlichkeit ist nützlich, weil sie realistische Erwartungen setzt und Anreisenden erlaubt, Alternativen einzuplanen. Das Parkhaus ist über die Palmsanlage erreichbar; von dort sind die Kopfkliniken über einen Fußweg von rund 250 Metern gut zu erreichen. Wer zur Palliativstation selbst möchte, sollte die jeweils aktuelle Stationsadresse und die tagesaktuelle Wegbeschreibung prüfen, da die Station vorübergehend verlegt wurde. Für eine Suchintention wie Anfahrt oder Parken liefert die offizielle Website also nicht nur eine grobe Richtung, sondern einen sehr konkreten, alltagstauglichen Leitfaden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Was leisten PMD, Teamarbeit und Begleitung?
Der Palliativmedizinische Dienst, kurz PMD, ist ein zentrales Element der Abteilung und macht deutlich, dass Palliativmedizin in Erlangen nicht auf die stationäre Palliativstation begrenzt ist. Der Dienst steht Patienten aller Stationen und Ambulanzen des Uniklinikums zur Verfügung, wenn im Verlauf einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung eine Verbesserung der Lebensqualität gewünscht wird. Er wird auf Anforderung von Ärztinnen, Ärzten oder Pflegekräften tätig, schätzt beim Erstbesuch den palliativmedizinischen Bedarf ein und entwickelt gemeinsam mit dem Behandlungsteam ein umfassendes Konzept. Unterstützt werden vor allem Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche oder Unruhe. Ebenso hilft der PMD bei der Auseinandersetzung mit der Unheilbarkeit einer Erkrankung, bei Entscheidungen zu Therapiezielen und bei Fragen zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Wenn die Symptomatik besonders komplex ist, kann der PMD auch eine Übernahme auf die Palliativstation anbieten. Das macht ihn zu einer wichtigen Brücke zwischen Akutmedizin, Gesprächsbedarf und spezialisierter Versorgung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/aufnahme-mitbehandlung/palliativmedizinischer-dienst-pmd/))
Zur Stärke der Abteilung gehört außerdem das multiprofessionelle Team, das nicht nur aus Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften besteht, sondern auch Case Management, Sozialdienst, Seelsorge und weitere therapeutische Angebote einbindet. Das Pflegeteam betont, dass der Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht und Tagesabläufe flexibel an die Situation angepasst werden. Auch Angehörige und Freunde werden bewusst einbezogen; laut Website sind sogar Dinge möglich, die auf normalen Stationen selten sind, etwa regelmäßiger Hundebesuch oder eine zusätzliche Übernachtungsperson. Das Case Management koordiniert Aufnahme, Gespräche, Untersuchungen und Entlassung. Die soziale Arbeit unterstützt bei Fragen zu Krankenkasse, Rente, finanziellen Hilfen, Schwerbehindertenausweis, Vorsorgevollmacht und weiterer Versorgung, etwa SAPV, HomeCare oder stationären Hospizen. Ergänzend stehen Seelsorge und physiotherapeutische Angebote bereit. Genau diese dichte, menschliche und zugleich strukturierte Begleitung prägt die besondere Qualität der Einrichtung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Lehre, Famulatur und Weiterbildung gibt es?
Die Palliativmedizin des UK Erlangen ist auch ein Lernort. Für Medizinstudierende gibt es eine Famulatur, die in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden kann. Die Website nennt konkrete freie Zeitfenster für 2026 und erklärt die allgemeinen Vorgaben zur Famulatur im klinischen Studienabschnitt. Darüber hinaus gibt es Ringvorlesungen mit Archiv und Videoaufzeichnungen, was besonders für Studierende und externe Interessierte attraktiv ist, die sich flexibel mit palliativmedizinischen Themen beschäftigen möchten. Zusätzlich verweist die Lehre auf QB13-Inhalte, Wahlfächer und Beispiele für Klausurfragen. Das zeigt: Hier wird Palliativmedizin nicht nur praktisch ausgeübt, sondern auch systematisch vermittelt. Die klinische Wirklichkeit, die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, ethische Fragen und Versorgungsstrukturen werden so in Studium und Fortbildung integriert. Für den Standort ist das ein klarer Vorteil, weil Lehre und Versorgung eng miteinander verzahnt bleiben. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/famulatur/))
Auch für Ärztinnen und Ärzte bietet die Abteilung eine strukturierte Weiterbildung an. Der Basiskurs Palliativmedizin des CCC WERA findet 2026 bereits zum 11. Mal statt, läuft vom 5. bis 9. Oktober 2026, entspricht dem DGP-Curriculum sowie den Vorgaben der Bundesärztekammer und der Bayerischen Landesärztekammer und ist mit 40 Stunden auf die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin anrechenbar. Zusätzlich ist der Kurs mit 40 CME-Punkten der Kategorie A zertifiziert. Inhalte sind unter anderem Grundlagen, geschichtliche Entwicklung, Strukturen stationärer und ambulanter Palliativversorgung, Symptomkontrolle, Kommunikation mit Patienten und Familien, Zusammenarbeit im Team sowie ethische, rechtliche, spirituelle und psychosoziale Aspekte. Damit wird deutlich, dass die Abteilung nicht nur Versorgung anbietet, sondern auch Wissen, Haltung und professionelle Praxis systematisch weiterentwickelt. Genau das macht den Standort für Lernende so wertvoll. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/aerztliche-weiterbildung/))
Forschung, Qualität, Geschichte und praktische Einordnung
Die wissenschaftliche Entwicklung der Palliativmedizin in Erlangen ist eng mit dem Start der Abteilung am 1. April 2010 verbunden. Die Meilensteine zeigen, wie schnell sich damals Lehre, Versorgung und Forschung aufgebaut haben: Die ersten Patientinnen und Patienten wurden bereits im selben Jahr aufgenommen, es gab frühe Ringvorlesungen, Gedenkgottesdienste, Teamtage und die ersten Lehrveranstaltungen. In den Kooperationshinweisen werden unter anderem Tumorzentrum, CCC, Darm- und Pankreaskarzinomzentren, Hautkrebszentrum, Universitäres Lungenzentrum, Hospizverein, ICA, PalliaVita und stationäres Hospiz genannt. Diese Vernetzung zeigt, dass Palliativmedizin hier als Querschnittsaufgabe verstanden wird und nicht als isolierter Bereich. Die Grundsätze der Abteilung betonen zudem einen hohen Person-bezogenen, technologisch zurückhaltenden Ansatz, kontinuierliche Begleitung, Forschung, Dokumentation sowie die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern. Das ist ein starkes inhaltliches Profil für eine universitäre Palliativmedizin. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/meilensteine-2010-bis-heute/meilensteine-2010/))
Auch bei Qualität und Forschung ist die Abteilung sehr sichtbar. Laut offizieller Darstellung wurde sie 2011 erstmals durch TÜV Süd überprüft, 2023 im Rahmen der Gemeinschaftszertifizierung erneut rezertifiziert und im Mai 2025 bei einem weiteren Überwachungsaudit bestätigt; das Zertifikat für Palliativstation, Palliativdienst, Hochschulambulanz und Forschung blieb damit erhalten. Inhaltlich reicht die Forschung von Tumor- und Nichttumorerkrankungen über Angehörigenforschung und Sedierung bis hin zu Versorgungsqualität, Gesellschaft, Ethik und Digitalisierung. Auf den Forschungsseiten finden sich außerdem Projekte wie TEAM-X, PalSens, PENTALOBES oder Palliativversorgung im Kontext von Smart Living und medizinischer Innovation. Zusammen ergibt das ein Standortprofil, das nicht nur Versorgung und Lehre, sondern auch wissenschaftliche Weiterentwicklung ernst nimmt. Für Suchanfragen nach Palliativmedizin Erlangen, Uni Erlangen, Fotos, Rezensionen, Lehre oder Palliativstation liefert die Einrichtung also nicht bloß eine Adresse, sondern ein inhaltlich sehr dichtes Gesamtbild aus Kompetenz, Menschlichkeit und universitärer Tiefe. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/zertifizierungen-neu/iso-zertifizierung/))
Quellen:
Palliativmedizin des UK Erlangen | Palliativstation & Lehre
Die Palliativmedizin des Universitätsklinikums Erlangen steht für spezialisierte Begleitung, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen, seiner Würde und seiner Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Auf der offiziellen Website wird die Arbeit als interdisziplinär und multiprofessionell beschrieben: Körperliche Beschwerden, seelische Belastungen, soziale Fragen und spirituelle Aspekte werden gemeinsam betrachtet, damit Betroffene und Angehörige bestmöglich unterstützt werden. Zugleich zeigt die Einrichtung eine starke akademische Seite mit Lehre, Weiterbildung, Forschung und enger Einbindung in das Uniklinikum. Für Interessierte ist wichtig: Die Palliativstation wird aktuell vorübergehend im Bezirksklinikum am Europakanal beschrieben, während andere Klinikseiten weiterhin über die bekannte Infrastruktur der Frauenklinik und der Universitätsstraße führen. Wer die Location sucht, sollte deshalb die aktuelle Anfahrt vor dem Besuch prüfen. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/was-ist-palliativmedizin/definition-der-palliativmedizin/))
Wo liegt die Palliativmedizin des UK Erlangen aktuell?
Für die Orientierung rund um die Palliativmedizin in Erlangen ist vor allem entscheidend, dass die Website zwei Ebenen sichtbar macht: Einerseits nennt die Einrichtung die Adresse der medizinischen Abteilung im Umfeld der Frauenklinik an der Universitätsstraße, andererseits beschreibt die Station selbst ihre vorübergehende Unterbringung im Bezirksklinikum am Europakanal wegen der Umbauarbeiten. Diese Konstellation ist für Besucher relevant, weil medizinische Einrichtungen bei Umzügen oder Sanierungen oft mehrere Hinweise gleichzeitig führen. Die Palliativstation ist dabei nicht als anonyme Verwaltungseinheit gedacht, sondern als geschützter Ort für Patienten, Angehörige und Behandler. Schon die Wegbeschreibung zeigt, wie ernst die Klinik gute Erreichbarkeit nimmt: Die Klinik nennt klare Kontaktwege, verweist auf die Station, die allgemeine Sprechstunde und den palliativmedizinischen Dienst und macht deutlich, dass die Station ganztägig erreichbar ist. Gerade in einer Situation, in der es auf Ruhe, Planungssicherheit und verlässliche Orientierung ankommt, ist das ein wichtiges Qualitätsmerkmal. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Auch die praktischen Kontaktinformationen sind klar strukturiert und stützen die Position der Einrichtung als spezialisierte Abteilung innerhalb eines großen universitären Umfelds. Die allgemeine Sprechstunde ist nur nach telefonischer Vereinbarung erreichbar, die Station selbst ist ganztägig geöffnet, und der palliativmedizinische Dienst sowie das Case Management haben eigene Zeitfenster, in denen sie administrative und koordinative Aufgaben übernehmen. Das erleichtert Familien, zuweisenden Ärztinnen und Ärzten sowie stationären Teams die Abstimmung erheblich. Für eine Location-Seite ist genau das interessant: Hier geht es nicht um Eventbetrieb, sondern um verlässliche Wege, klare Ansprechpartner und eine Umgebung, die Orientierung auch in schwierigen Lebenslagen bietet. Die Kombination aus medizinischer Professionalität, klarer Erreichbarkeit und persönlicher Begleitung prägt den Charakter des Standorts stärker als jede Marketingformel. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Ausstattung und Atmosphäre bietet die Station?
Die offizielle Stationsbeschreibung macht schnell deutlich, warum die Palliativstation des UK Erlangen als besonders wohnlich wahrgenommen werden kann. Die Station verfügt über 8 Einbett- und 2 Doppelzimmer. Jedes Zimmer ist mit Dusche und WC ausgestattet; außerdem stehen an jedem Bettplatz ein Telefon und ein Fernseher mit Internetnutzung zur Verfügung. Diese Details klingen nüchtern, sind aber in der Palliativversorgung von großer Bedeutung, weil sie Selbstbestimmung und Kontakt zur Außenwelt erleichtern. Die Gestaltung setzt bewusst auf warme, erdige Farben, hohe Decken und den großzügigen Raum eines historischen Gebäudes, wodurch eine offene und ruhige Wirkung entsteht. Genau diese Mischung aus medizinischer Funktionalität und räumlicher Wärme ist für die Palliativmedizin entscheidend: Die Umgebung soll nicht wie ein reiner Behandlungsort wirken, sondern Schutz, Ruhe und eine gewisse Normalität vermitteln. Für Angehörige und Besucher entsteht dadurch ein Rahmen, in dem Gespräche, Rückzug und gemeinsame Zeit möglich werden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Besonders prägend sind die gemeinschaftlichen und stillen Räume der Station. Es gibt ein gemütliches Wohnzimmer, eine angrenzende Küche sowie einen großen Garten, der sowohl zu Fuß als auch mit Patientenbetten erreichbar ist. Das ist weit mehr als ein architektonisches Detail: Es zeigt, dass die Station nicht auf reine Behandlung reduziert wird, sondern Alltag, Begegnung und kleine Inseln der Normalität ermöglicht. Der Raum der Stille ist ein weiterer zentraler Ort, an dem Gespräche, Rückzug oder besondere Anlässe stattfinden können. Auf der Website sind zudem Bildbereiche zur Station hinterlegt; die Fotos zeigen unter anderem den Raum der Stille und die Atmosphäre der Räume. Für redaktionelle Nutzung weist die Klinik sogar ausdrücklich auf die Fotorechte hin. Zusammengenommen entsteht das Bild einer Location, die medizinische Kompetenz mit Schutz, Würde und einer bewusst beruhigten Gestaltung verbindet. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/ueberblick-ueber-die-palliativstation/))
Wie funktionieren Anfahrt, Parken und Zugang?
Die Anfahrt zur Palliativmedizin des UK Erlangen ist auf der Website sehr konkret beschrieben. Wer mit dem Auto kommt, fährt über die A73 und nimmt entweder die Ausfahrt Erlangen-Nord oder Erlangen-Zentrum, jeweils mit der Beschilderung Richtung Uni-Kliniken. Gleichzeitig weist die Klinik auf eine wichtige Verkehrseinschränkung hin: Aus östlicher Richtung ist die Durchfahrt über den Maximiliansplatz zum Chirurgischen Zentrum, zur Kinderklinik und zu den Kopfkliniken nur für Notfälle erlaubt. Wer aus der Innenstadt kommt, kann die Strecke dagegen frei nutzen. Diese Differenzierung ist wichtig, weil sie unnötige Umwege und Stress vermeiden hilft. Zusätzlich verweist die Klinik auf die kostenlose CityLinie 299, die im 15-Minuten-Takt zwischen Busbahnhof beziehungsweise Großparkplatz hinter dem Hauptbahnhof und dem Uniklinikum verkehrt. Gerade für Angehörige oder Besucher, die nicht direkt an der Station parken möchten, ist das eine besonders praktische Lösung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Beim Parken empfiehlt das Uniklinikum die Nutzung des Großparkplatzes hinter dem Hauptbahnhof oder des Parkhauses Uni-Kliniken mit 380 Tages- und Wochenparkplätzen. Gleichzeitig wird offen darauf hingewiesen, dass das Parkhaus werktags häufig schon ab etwa 9.30 Uhr voll ist und es bis ungefähr 13 Uhr zu längeren Wartezeiten kommen kann. Diese Ehrlichkeit ist nützlich, weil sie realistische Erwartungen setzt und Anreisenden erlaubt, Alternativen einzuplanen. Das Parkhaus ist über die Palmsanlage erreichbar; von dort sind die Kopfkliniken über einen Fußweg von rund 250 Metern gut zu erreichen. Wer zur Palliativstation selbst möchte, sollte die jeweils aktuelle Stationsadresse und die tagesaktuelle Wegbeschreibung prüfen, da die Station vorübergehend verlegt wurde. Für eine Suchintention wie Anfahrt oder Parken liefert die offizielle Website also nicht nur eine grobe Richtung, sondern einen sehr konkreten, alltagstauglichen Leitfaden. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/anfahrt/))
Was leisten PMD, Teamarbeit und Begleitung?
Der Palliativmedizinische Dienst, kurz PMD, ist ein zentrales Element der Abteilung und macht deutlich, dass Palliativmedizin in Erlangen nicht auf die stationäre Palliativstation begrenzt ist. Der Dienst steht Patienten aller Stationen und Ambulanzen des Uniklinikums zur Verfügung, wenn im Verlauf einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung eine Verbesserung der Lebensqualität gewünscht wird. Er wird auf Anforderung von Ärztinnen, Ärzten oder Pflegekräften tätig, schätzt beim Erstbesuch den palliativmedizinischen Bedarf ein und entwickelt gemeinsam mit dem Behandlungsteam ein umfassendes Konzept. Unterstützt werden vor allem Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche oder Unruhe. Ebenso hilft der PMD bei der Auseinandersetzung mit der Unheilbarkeit einer Erkrankung, bei Entscheidungen zu Therapiezielen und bei Fragen zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Wenn die Symptomatik besonders komplex ist, kann der PMD auch eine Übernahme auf die Palliativstation anbieten. Das macht ihn zu einer wichtigen Brücke zwischen Akutmedizin, Gesprächsbedarf und spezialisierter Versorgung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/aufnahme-mitbehandlung/palliativmedizinischer-dienst-pmd/))
Zur Stärke der Abteilung gehört außerdem das multiprofessionelle Team, das nicht nur aus Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften besteht, sondern auch Case Management, Sozialdienst, Seelsorge und weitere therapeutische Angebote einbindet. Das Pflegeteam betont, dass der Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht und Tagesabläufe flexibel an die Situation angepasst werden. Auch Angehörige und Freunde werden bewusst einbezogen; laut Website sind sogar Dinge möglich, die auf normalen Stationen selten sind, etwa regelmäßiger Hundebesuch oder eine zusätzliche Übernachtungsperson. Das Case Management koordiniert Aufnahme, Gespräche, Untersuchungen und Entlassung. Die soziale Arbeit unterstützt bei Fragen zu Krankenkasse, Rente, finanziellen Hilfen, Schwerbehindertenausweis, Vorsorgevollmacht und weiterer Versorgung, etwa SAPV, HomeCare oder stationären Hospizen. Ergänzend stehen Seelsorge und physiotherapeutische Angebote bereit. Genau diese dichte, menschliche und zugleich strukturierte Begleitung prägt die besondere Qualität der Einrichtung. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/patienten/wir-sind-fuer-sie-da-1/))
Welche Lehre, Famulatur und Weiterbildung gibt es?
Die Palliativmedizin des UK Erlangen ist auch ein Lernort. Für Medizinstudierende gibt es eine Famulatur, die in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden kann. Die Website nennt konkrete freie Zeitfenster für 2026 und erklärt die allgemeinen Vorgaben zur Famulatur im klinischen Studienabschnitt. Darüber hinaus gibt es Ringvorlesungen mit Archiv und Videoaufzeichnungen, was besonders für Studierende und externe Interessierte attraktiv ist, die sich flexibel mit palliativmedizinischen Themen beschäftigen möchten. Zusätzlich verweist die Lehre auf QB13-Inhalte, Wahlfächer und Beispiele für Klausurfragen. Das zeigt: Hier wird Palliativmedizin nicht nur praktisch ausgeübt, sondern auch systematisch vermittelt. Die klinische Wirklichkeit, die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, ethische Fragen und Versorgungsstrukturen werden so in Studium und Fortbildung integriert. Für den Standort ist das ein klarer Vorteil, weil Lehre und Versorgung eng miteinander verzahnt bleiben. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/famulatur/))
Auch für Ärztinnen und Ärzte bietet die Abteilung eine strukturierte Weiterbildung an. Der Basiskurs Palliativmedizin des CCC WERA findet 2026 bereits zum 11. Mal statt, läuft vom 5. bis 9. Oktober 2026, entspricht dem DGP-Curriculum sowie den Vorgaben der Bundesärztekammer und der Bayerischen Landesärztekammer und ist mit 40 Stunden auf die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin anrechenbar. Zusätzlich ist der Kurs mit 40 CME-Punkten der Kategorie A zertifiziert. Inhalte sind unter anderem Grundlagen, geschichtliche Entwicklung, Strukturen stationärer und ambulanter Palliativversorgung, Symptomkontrolle, Kommunikation mit Patienten und Familien, Zusammenarbeit im Team sowie ethische, rechtliche, spirituelle und psychosoziale Aspekte. Damit wird deutlich, dass die Abteilung nicht nur Versorgung anbietet, sondern auch Wissen, Haltung und professionelle Praxis systematisch weiterentwickelt. Genau das macht den Standort für Lernende so wertvoll. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/lehre/aerztliche-weiterbildung/))
Forschung, Qualität, Geschichte und praktische Einordnung
Die wissenschaftliche Entwicklung der Palliativmedizin in Erlangen ist eng mit dem Start der Abteilung am 1. April 2010 verbunden. Die Meilensteine zeigen, wie schnell sich damals Lehre, Versorgung und Forschung aufgebaut haben: Die ersten Patientinnen und Patienten wurden bereits im selben Jahr aufgenommen, es gab frühe Ringvorlesungen, Gedenkgottesdienste, Teamtage und die ersten Lehrveranstaltungen. In den Kooperationshinweisen werden unter anderem Tumorzentrum, CCC, Darm- und Pankreaskarzinomzentren, Hautkrebszentrum, Universitäres Lungenzentrum, Hospizverein, ICA, PalliaVita und stationäres Hospiz genannt. Diese Vernetzung zeigt, dass Palliativmedizin hier als Querschnittsaufgabe verstanden wird und nicht als isolierter Bereich. Die Grundsätze der Abteilung betonen zudem einen hohen Person-bezogenen, technologisch zurückhaltenden Ansatz, kontinuierliche Begleitung, Forschung, Dokumentation sowie die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern. Das ist ein starkes inhaltliches Profil für eine universitäre Palliativmedizin. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/meilensteine-2010-bis-heute/meilensteine-2010/))
Auch bei Qualität und Forschung ist die Abteilung sehr sichtbar. Laut offizieller Darstellung wurde sie 2011 erstmals durch TÜV Süd überprüft, 2023 im Rahmen der Gemeinschaftszertifizierung erneut rezertifiziert und im Mai 2025 bei einem weiteren Überwachungsaudit bestätigt; das Zertifikat für Palliativstation, Palliativdienst, Hochschulambulanz und Forschung blieb damit erhalten. Inhaltlich reicht die Forschung von Tumor- und Nichttumorerkrankungen über Angehörigenforschung und Sedierung bis hin zu Versorgungsqualität, Gesellschaft, Ethik und Digitalisierung. Auf den Forschungsseiten finden sich außerdem Projekte wie TEAM-X, PalSens, PENTALOBES oder Palliativversorgung im Kontext von Smart Living und medizinischer Innovation. Zusammen ergibt das ein Standortprofil, das nicht nur Versorgung und Lehre, sondern auch wissenschaftliche Weiterentwicklung ernst nimmt. Für Suchanfragen nach Palliativmedizin Erlangen, Uni Erlangen, Fotos, Rezensionen, Lehre oder Palliativstation liefert die Einrichtung also nicht bloß eine Adresse, sondern ein inhaltlich sehr dichtes Gesamtbild aus Kompetenz, Menschlichkeit und universitärer Tiefe. ([palliativmedizin.uk-erlangen.de](https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/ueber-uns/zertifizierungen-neu/iso-zertifizierung/))
Quellen:
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Werner Ziegler
10. Juli 2024
Liebes Team der Palliativstation, auch auf diesem Weg, meinen herzlichen Dank für die großartige Betreuung meiner Frau in ihren letzten Wochen vor ihrem Tod im Frühjahr 2024. Was hier geleistet wurde und sicherlich auch weiter geleistet wird, ist einer höchsten Anerkennung würdig. Danke allen Ärzten, Pfleger und Pflegerinnen, sowie der Physiotherapeutin Carmen und allen Menschen die zu diesem tollen Team gehören. Meine Frau hat sich bei euch, trotz ihrer schweren Krankheit, unglaublich wohl und verstanden gefühlt und so konnte sie, als es Zeit war für sie, ohne Angst und Schmerzen gehen. Auch für mich hattet ihr immer ein tröstendes Wort und nach ihrem Tod habt ihr mich auch ein Stück weit aufgefangen und getröstet. Nochmals Herzlichen Dank für alles und liebe Grüße.
Serok Kilic
11. Dezember 2022
Mein herzlichsten Dank an alle Ärzte, Schwestern und Pfleger, Sie sind ein Super Team! Sie haben alles für meinen Vater gemacht, so das er würdevoll und ohne Schmerzen von uns gehen konnte. Ich empfinde tiefste Dankbarkeit. Gut das es Sie alle gibt. Wünsche Ihnen nur das Beste und vor allem viel Gesundheit.
Eva Lu Bauer
26. Januar 2024
Meine Mutter ist vor 4 Jahren, mein Vater erst kürzlich auf der Palliativstation Erlangen (Europakanal) verstorben. Die Atmosphäre war sehr angenehm, das Personal ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Ich hatte das Gefühl, es ist ein guter Platz für die letzten Stunden oder Tage im Leben. Danke an dieses Team für die wertvolle Arbeit.
David Quester
21. Oktober 2024
Ihr leistet eine tolle und so wichtige Arbeit. Ihr habt uns in den dunklen Stunden so klasse unterstützt. Jeder von euch ist für den Patienten, aber auch für die Angehörigen da. Ich hab mich bei euch sehr wohl und aufgehoben gefühlt und danke euch von ganzem Herzen.
Yoschi
15. Februar 2020
Hier arbeiten Schwestern/Pfleger und Ärzte mit ganz viel Herz für ihren Beruf. Sie sind immer mit viel Liebe für ihre Patienten und deren Angehörige da. Wie sagte die Stationleitung als ich mal wieder weinend im Gang saß? Wenn sie jemanden brauchen bei dem sie sich ausweinen wollen, wir sind immer für sie da. Ich danke dem gesamten Team dafür, das sie den Sterbenden die letzte Zeit so angenehm wie möglich machen. Und zu jeder Zeit mit viel Engagement für uns Angehörige da sind. Bleiben Sie einfach so wie sie sind!
