Kunst anders erleben im Stadtmuseum Erlangen: Adolf Schinnerer neu entdecken

Event: Kunst anders erleben in Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen on 30. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

30. Oktober 2026 09:00 Uhr

Veranstaltungsort

Stadtmuseum Erlangen
Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen, Deutschland

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6,00 €
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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & MuseenVeranstaltungen für Kinder

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Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Kunst anders erleben: Mit allen Sinnen durch die Ausstellung

Ein Museumsbesuch wird zum spielerisch-sinnlichen Kunsterlebnis: Das Stadtmuseum Erlangen hält zur Ausstellung Neu gesehen – Adolf Schinnerer eine Erlebnistasche bereit. Sie lädt dazu ein, die Werke des Malers und Grafikers aufmerksam, neugierig und mit verschiedenen Zugängen zu entdecken.

Adolf Schinnerer neu betrachtet

Die Ausstellung präsentiert eine repräsentative Auswahl aus dem vielseitigen Œuvre Adolf Schinnerers. Der 1876 geborene Künstler arbeitete als Maler, Grafiker, Illustrator und Kunstschriftsteller. Seine Motive reichen von fränkischen Landschaften und Ansichten aus Tennenlohe bis zu Porträts und ausdrucksstarken Radierungen.

Mehr als hundert Gemälde und grafische Arbeiten, die größtenteils erstmals in Erlangen zu sehen sind, eröffnen einen differenzierten Blick auf einen bedeutenden Künstler der Erlanger Region. Schinnerers farbintensive Malerei und seine präzise, zugleich atmosphärische Grafik verbinden Naturbeobachtung mit einer eigenständigen künstlerischen Handschrift.

Werkbetrachtung mit spielerischen Impulsen

Die Erlebnistasche erweitert die klassische Ausstellungssituation um eine niedrigschwellige Form der kulturellen Bildung. Beobachtungsaufgaben, sinnliche Impulse und spielerische Zugänge unterstützen Familien und neugierige Museumsgäste dabei, Farben, Formen, Materialien und Raumwirkungen bewusst wahrzunehmen.

So entsteht eine Werkbetrachtung, die nicht allein über kunsthistorisches Wissen führt, sondern über die eigene ästhetische Erfahrung. Die Ausstellungsatmosphäre wird zum Entdeckungsraum: Landschaften erscheinen als Farbklänge, Radierungen als fein strukturierte Bildwelten und vertraute Motive als Anlass für neue Fragen.

Impressionismus, Franken und Fantasie

Schinnerer wird in der Ausstellung als Vertreter des Impressionismus sichtbar. Gemeinsam mit Georg Greve-Lindau prägte er Anfang des 20. Jahrhunderts für einige Jahre die Kunstszene in Tennenlohe. Beide Künstler studierten an der Karlsruher Kunstakademie, waren miteinander verschwägert und erhielten den renommierten Villa-Romana-Preis.

Die Präsentation verbindet damit regionale Kunstgeschichte mit einer überregionalen Perspektive. Werke wie Sommerlandschaft von 1928, Tulpenbeet von 1933, das Selbstbildnis von 1901 und verschiedene Radierungen machen die Spannweite zwischen malerischer Farbwirkung, grafischer Linie und persönlicher Beobachtung erfahrbar.

Ein Museumstag für Familien und Kunstinteressierte

Das Angebot richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Kunst selbstständig, spielerisch und konzentriert erleben möchten. Besonders für Familien eröffnet die Erlebnistasche einen unmittelbaren Zugang zur Ausstellung, während Kennerinnen und Kenner in Schinnerers Malerei und Grafik zahlreiche kunsthistorische Bezüge entdecken.

Das Stadtmuseum befindet sich im Herzen der Erlanger Altstadt und verbindet die Sonderausstellung mit seiner Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und der Region. Die historischen Räume verstärken die Wirkung der Kunstwerke und schaffen einen spannungsreichen Dialog zwischen Stadtgeschichte, regionaler Kultur und moderner Museumspädagogik.

Fazit: Eine Einladung zum genauen Sehen

Kunst anders erleben macht aus dem Ausstellungsbesuch eine persönliche Entdeckungsreise. Die Erlebnistasche, die sinnliche Werkbetrachtung und Adolf Schinnerers vielseitige Malerei und Grafik verbinden ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung. Wer Kunst nicht nur betrachten, sondern aktiv erkunden möchte, findet im Stadtmuseum Erlangen einen inspirierenden Anlass für einen Besuch.

Offizielle Kanäle von Adolf Schinnerer:

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Quellen:

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