Justine Sow in Erlangen: Ein literarisches Gespräch über Wax, Identität und Herkunft


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Justine Sow in Erlangen: Wax, Identität und kulturelle Zugehörigkeit
Eine literarische Begegnung im kubic widmet sich am 7. Oktober 2026 der Journalistin und Autorin Justine Sow. Im Mittelpunkt steht ihr Graphic Novel Wax Paradoxe, der die Geschichte und Ursprünge des Wax-Stoffs mit einer persönlichen Erzählung über Identität, Herkunft und gesellschaftliche Herausforderungen verbindet.
Eine Graphic Novel zwischen Recherche und persönlicher Geschichte
Justine Sow verbindet in Wax Paradoxe dokumentarische Recherche mit autobiografischen Impulsen. Die Protagonistin Sophia setzt sich mit dem Wax auseinander und entdeckt dabei ein textiles Erbe, das weit über Mode hinausweist. Der Stoff wird zum Ausgangspunkt für Fragen nach kultureller Aneignung, kolonialer Geschichte, Zugehörigkeit und Selbstverständnis.
Wax als textile Geschichte mit widersprüchlicher Bedeutung
Die literarische Qualität des Comics liegt in seiner Verbindung von anschaulicher Bildsprache und kulturgeschichtlicher Analyse. Wax erscheint zugleich als Ergebnis globaler Handelswege, als Produkt kolonialer Verflechtungen und als Symbol kultureller Aneignung und Identifikation. Die Erzählung macht sichtbar, wie eng persönliche Biografie und politische Geschichte miteinander verwoben sind.
Literarisches Gespräch auf Französisch
Das Gespräch findet auf Französisch statt und richtet sich an Besucherinnen und Besucher ab Sprachniveau B1. Die Lesungs-Atmosphäre im kubic verspricht eine unmittelbare Autor-Begegnung mit einer Künstlerin, die journalistische Präzision, erzählerische Verdichtung und visuelle Sprachkunst miteinander verbindet. Im Zentrum stehen die Entstehung des Comics, seine narrative Form und die gesellschaftliche Bedeutung des Wax.
Ein Abend für Literatur, Comic und kulturellen Diskurs
Die Veranstaltung eröffnet einen Zugang zur zeitgenössischen frankophonen Literatur und zur Graphic Novel als eigenständigem literarischem Genre. Justine Sow zeigt, wie eine persönliche Geschichte universelle Fragen aufwerfen kann: Woher kommen kulturelle Zeichen? Wem gehören sie? Und wie entsteht Zugehörigkeit zwischen Herkunft, Erinnerung und Gegenwart?
Fazit: Eine eindringliche Autor-Begegnung in Erlangen
Das Gespräch mit Justine Sow bietet ein literarisches Erlebnis für alle, die sich für französischsprachige Literatur, Comics, Identitätsfragen und postkoloniale Perspektiven interessieren. Wer Wax Paradoxe nicht nur lesen, sondern im direkten Austausch mit seiner Autorin erleben möchte, findet im kubic einen inspirierenden Abend zwischen Bild, Sprache und kultureller Reflexion.
Offizielle Kanäle von Justine Sow:
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