NS-"Euthanasie" in Franken in Erlangen: Tagung im Stadtarchiv mit starkem Fokus auf Erinnerung

Event: NS-"Euthanasie" in Franken - Verdrängung, Bewältigung, Erinnerung in Stadtarchiv Erlangen, Luitpoldstr. 47, 91052 Erlangen on 9. Juli 2026

Datum und Uhrzeit

9. Juli 2026 13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Erlangen
91 Erlangen, Deutschland

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NS-"Euthanasie" in Franken: Eine Tagung über Erinnerung, Verantwortung und Aufarbeitung

Im Juli 2026 rückt Erlangen ein schweres, aber historisch unverzichtbares Thema in den Mittelpunkt: Die Tagung NS-"Euthanasie" in Franken - Verdrängung, Bewältigung, Erinnerung verbindet Forschung, Gedenkkultur und gesellschaftliche Aufarbeitung. Veranstaltet vom Stadtarchiv Erlangen gemeinsam mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, richtet sich das Veranstaltungserlebnis an historisch Interessierte, Fachpublikum und alle, die sich mit der lokalen NS-Geschichte auseinandersetzen möchten.

Historische Einordnung mit wissenschaftlicher Tiefe

Die Tagung beleuchtet die Verbrechen der nationalsozialistischen "Euthanasie" aus historischer, medizinischer, rechtlicher und erinnerungskultureller Perspektive. Im Fokus stehen die strafrechtliche und gesellschaftliche Aufarbeitung sowie die Frage, wie Erinnern und Gedenken heute gestaltet werden können. Damit entsteht ein intensiver Raum für Fachgespräche, Perspektivwechsel und eine verantwortungsvolle Zielgruppenansprache.

Ein Tagungsort mit besonderer Atmosphäre

Der erste Veranstaltungstag beginnt im Lesesaal des Stadtarchivs Erlangen in der Luitpoldstraße 47. Dort trifft konzentrierte Arbeitsatmosphäre auf die besondere Ruhe eines Ortes, an dem Geschichte bewahrt und erschlossen wird. Am Nachmittag wechselt das Programm in den Harald-zur-Hausen-Hörsaal in der Krankenhausstraße 12, wo Vorträge und Diskussionen in einem akademischen Rahmen fortgesetzt werden.

Programm mit klarer Struktur und starken Namen

Am 9. Juli starten Begrüßung und Einführung bereits am Vormittag, gefolgt von Vorträgen zu Medizin im Nationalsozialismus, zur strafrechtlichen Aufarbeitung und zum Umgang mit Opfern, Verantwortung und Erinnerung. Am Abend steht eine Führung im zukünftigen Gedenk- und Lernort auf dem Programm. Am 10. Juli folgt der Abschluss mit Beiträgen zu Gedenkorten wie Hadamar und zum zukünftigen Gedenk- und Lernort der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen.

Organisation, Anmeldung und Einordnung

Die Tagung ist als wissenschaftlich fundierte Vorberichterstattung und Fachtagung angelegt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung war bis zum 30. Juni 2026 erbeten. Gerade für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Stadtgeschichte, Medizingeschichte, Erinnerungskultur und historischer Bildung bietet das Event ein tiefgehendes Veranstaltungserlebnis mit Substanz und Relevanz.

Fazit: Ein wichtiger Termin für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern verstehen wollen

Diese Tagung verbindet Forschung, Verantwortung und öffentliche Erinnerung zu einem eindrucksvollen Programm. Wer sich für die Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen und die Zukunft der Gedenkkultur interessiert, erlebt in Erlangen zwei Tage mit großer fachlicher Dichte und starker historischer Bedeutung. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Geschichte vor Ort lebendig und ernsthaft erleben möchten.

Offizielle Kanäle von Stadt Erlangen:

Quellen:

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