Neue Theater(räume) für Erlangen: Podiumsgespräch im Experimentiertheater


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Ein Abend über Aufbruch, Erinnerung und die Zukunft der Erlanger Theaterlandschaft
Im Experimentiertheater der FAU trifft Stadtgeschichte auf Gegenwart: Das Podiumsgespräch Neue Theater(räume) für Erlangen: Die Entwicklungen der 1970er blickt auf eine prägende Phase der Erlanger Bühnenkultur zurück. Zeitzeuginnen, Kenner und Fachleute sprechen über die politischen und ästhetischen Impulse, die mit dem Bau des Experimentiertheaters 1970 und der Gründung des Theaters in der Garage 1975 verbunden waren.
Wenn Räume selbst Geschichte schreiben
Ein Theaterabend ohne klassische Inszenierung und doch mit klarer dramatischer Spannung: Die Gesprächsrunde öffnet einen Resonanzraum für Erinnerung, Stadterzählung und kulturelle Selbstvergewisserung. Wer die Erlanger Theatergeschichte verstehen will, erlebt hier kein distanziertes Referat, sondern ein lebendiges Bühnenerlebnis im Zeichen von Archiv, Erfahrung und öffentlicher Debatte.
Ein Stück Stadt, erzählt von seinen Protagonisten
Auf dem Podium sitzen Altoberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg, Heide Mattischeck, Bodo Birk und André Studt; moderiert wird das Gespräch von Dr. Hans-Friedrich Bormann und Dr. Dorothea Pachale. Ihre Perspektiven verbinden kommunale Kulturpolitik, Erinnerungskultur und theaterwissenschaftliche Expertise. Gerade darin liegt die besondere Kraft dieses Abends: Die Bühne wird zum Ort, an dem sich institutionelle Geschichte und persönliche Erinnerung berühren.
Das Experimentiertheater als passender Schauplatz
Der Veranstaltungsort ist kein beliebiger Rahmen, sondern Teil der Erzählung. Das Experimentiertheater ist ein flexibel nutzbarer Theaterraum mit professioneller Ausstattung, variabler Bühnen- und Zuschauerraumgestaltung sowie moderner Ton-, Video- und Lichttechnik. Diese technische Offenheit passt ideal zu einem Format, das nach den Formen des Theaters von morgen fragt und zugleich die Spuren der 1970er-Jahre freilegt.
Eintritt frei, aber kulturell reich
Der Eintritt ist frei, der Abend dafür umso reich an Kontext, Gespräch und Einordnung. Wer sich für Theatergeschichte, Stadtentwicklung und die kulturelle DNA Erlangens interessiert, findet hier eine seltene Gelegenheit, Hintergründe aus erster Hand zu hören und die Entwicklung der lokalen Theaterszene neu zu betrachten.
Fazit: Dieses Podiumsgespräch verspricht kluge Einblicke, lebendige Erinnerungen und eine intensive Theateratmosphäre. Wer Erlangen als Kulturstadt verstehen will, sollte diesen Termin live erleben.
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