Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Stadtarchiv Erlangen


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Ein bewegendes Kunsterlebnis der Erinnerung im Stadtarchiv Erlangen
Die Ausstellung Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933-1945 rückt im Stadtarchiv Erlangen eine der wichtigsten Fragen der Zeitgeschichte in den Mittelpunkt: Welche Handlungsspielräume blieben Menschen unter einer brutalen Diktatur? Die Wanderausstellung macht sichtbar, wie vielfältig Widerstand, Opposition und mutige Einzelentscheidungen sein konnten.
Geschichte als ästhetische Erfahrung
Wer den Lesesaal des Stadtarchivs betritt, erlebt einen stillen, konzentrierten Raum für Werkbetrachtung im übertragenen Sinn. Dokumente, historische Zusammenhänge und erinnerungskulturelle Perspektiven verdichten sich hier zu einer Ausstellung, die nicht auf Effekte setzt, sondern auf Erkenntnis. Gerade diese Zurückhaltung verleiht der Präsentation eine besondere Ausstellungsatmosphäre.
Widerstand in vielen Formen
Die Schau verdeutlicht, dass Widerstand im Nationalsozialismus nicht nur als spektakuläre Tat zu verstehen ist. Auch Verweigerung, Hilfe für Verfolgte, oppositionelle Haltung, das Weitergeben von Informationen oder das bewusste Festhalten an Menschlichkeit waren Teil eines gefährlichen Spektrums des Handelns. Damit eröffnet die Ausstellung eine präzise historische Einordnung und zugleich einen aktuellen Blick auf Zivilcourage.
Ein Ort kultureller Bildung
Das Stadtarchiv Erlangen steht für historische Forschung, öffentliche Vermittlung und kulturelle Bildung. Die Ausstellung passt in diesen Kontext, weil sie nicht nur informiert, sondern zum Nachdenken anregt. Für Schulklassen, Studierende, Geschichtsinteressierte und alle, die Erinnerungskultur ernst nehmen, entsteht ein dichtes Kunsterlebnis aus Wissen, Reflexion und Raumwirkung.
Was Besucher jetzt erwartet
Bis zum 24. September 2026 bietet die Ausstellung einen freien und barrierearmen Zugang zur Auseinandersetzung mit Widerstand und Verantwortung. Wer sich für Zeitgeschichte, Gedenkkultur und die Frage nach moralischen Entscheidungen im Ausnahmezustand interessiert, findet hier einen wichtigen, eindrucksvoll kuratierten Ort.
Fazit: Diese Ausstellung berührt, klärt und fordert zugleich heraus. Sie macht historische Komplexität sichtbar und lädt dazu ein, Widerstand nicht als abstraktes Kapitel, sondern als menschliche Entscheidung zu begreifen. Ein Besuch im Stadtarchiv Erlangen lohnt sich für alle, die Erinnerung als lebendige kulturelle Erfahrung erleben möchten.
Offizielle Kanäle von Stadtarchiv Erlangen:
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- Website: https://erlangen.de/themenseite/informationsservice/stadtarchiv?r=5&vid=420066_2026-05-12T18%3A30










