Was konnten sie tun? Widerstand im Stadtarchiv Erlangen erleben


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Eine Ausstellung über Mut, Gewissen und Handlungsspielräume im Nationalsozialismus
Die Wanderausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“ macht im Stadtarchiv Erlangen Station und rückt eine der drängendsten Fragen der Zeitgeschichte ins Zentrum: Welche Formen von Widerstand waren unter einer brutalen Diktatur überhaupt möglich? Die Schau ist laut Stadt Erlangen noch bis 24. September 2026 im Stadtarchiv zu sehen und der Eintritt ist frei. ([erlangen.de](https://erlangen.de/en/aktuelles/was-konnten-sie-tun-?utm_source=openai))
Historische Präzision statt Pathos
Die Ausstellung wurde vom Deutschen Widerstandsmuseum in Kooperation mit der Stiftung 20. Juli 1944 präsentiert und zeigt auf informativen Tafeln die Vielfalt widerständigen Handelns. Sie richtet den Blick nicht nur auf den offenen Protest, sondern auch auf stille Verweigerung, politische Gegenrede, Hilfe für Verfolgte und andere Spielräume, die selbst in der Diktatur bestanden. Damit wird Geschichte nicht als fernes Museumstableau, sondern als ethische Herausforderung erfahrbar. ([erlangen.de](https://erlangen.de/en/aktuelles/was-konnten-sie-tun-?utm_source=openai))
Ein Kunsterlebnis der besonderen Art: Raum, Licht, Konzentration
Auch wenn es sich um eine historische Ausstellung und keine klassische Kunstschau handelt, entfaltet die Präsentation eine eindrucksvolle Ausstellungsatmosphäre. Im Lesesaal des Stadtarchivs treffen konzentrierte Werkbetrachtung und archivarische Ruhe aufeinander. Die klare, sachliche Präsentation stärkt die ästhetische Erfahrung des Lesens, Betrachtens und Nachdenkens. Gerade diese reduzierte Kuratierung verleiht dem Thema Würde und Nachhall.
Bildung, Erinnerung und Diskussion
Das Stadtarchiv Erlangen versteht sich als Ort der historischen Forschung, der Vermittlung und der kulturellen Bildung. Für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnet die Ausstellung ein Feld zwischen Archiv, Stadtgeschichte und Erinnerungskultur. Begleitend verweist das Stadtarchiv auf Bildungsangebote, Führungen und Veranstaltungen für Schulklassen, Studierende und Einzelpersonen. ([erlangen.de](https://erlangen.de/themenseite/informationsservice/stadtarchiv?config=stadtarchiv_erlangen&r=1&vid=411366_2026-05-06T08%3A00&utm_source=openai))
Besuch im Stadtarchiv Erlangen
Die Ausstellung ist während der regulären Lesesaalzeiten zugänglich. Das Stadtarchiv befindet sich in der Luitpoldstraße 47 in Erlangen; der Lesesaal ist laut städtischen Angaben barrierefrei per Aufzug erreichbar. Für Archivnutzung und Besucherfragen gelten die veröffentlichten Öffnungszeiten und Servicehinweise der Stadt Erlangen. ([erlangen.de](https://erlangen.de/themenseite/informationsservice/stadtarchiv?config=stadtarchiv_erlangen&r=1&vid=411366_2026-05-06T08%3A00&utm_source=openai))
Wer sich für Widerstand, Demokratiegeschichte und die Verantwortung des Einzelnen interessiert, findet hier eine Ausstellung von hoher Aktualität und großer inhaltlicher Dichte. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern im Raum einer gut kuratierten Präsentation auch wirklich erfahren wollen.
Offizielle Kanäle von Stadtarchiv Erlangen:
- Instagram: https://www.instagram.com/stadt.erlangen/
- Facebook: https://www.facebook.com/Stadtverwaltung.Erlangen
- YouTube: https://www.youtube.com/@Erlangenweb
- Website: https://erlangen.de/themenseite/informationsservice/stadtarchiv?config=stadtarchiv_erlangen&r=1&vid=411366_2026-05-06T08%3A00









