Was konnten sie tun? im Stadtarchiv Erlangen: Ausstellung über Widerstand


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Widerstand sichtbar machen: Eine Ausstellung über Mut, Gewissen und Handlungsspielräume
Die Wanderausstellung Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945 im Stadtarchiv Erlangen eröffnet einen präzisen, eindringlichen Blick auf die Geschichte des Widerstands. Sie fragt nicht nach Heldenerzählungen, sondern nach Handlungsspielräumen in einer Diktatur, in der offener Protest lebensgefährlich war. Der Eintritt ist frei, die Präsentation ist bis zum 24. September 2026 zu sehen. ([erlangen-news.de](https://www.erlangen-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/ausstellung-was-konnten-sie-tun-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-1933-1945-26080213213572))
Historische Genauigkeit statt vereinfachender Legenden
Die Ausstellung zeigt die Vielfalt widerständigen Handelns: offene Gegenrede, stille Verweigerung, Hilfe für Verfolgte und politische Opposition. Gerade diese Breite macht ihren didaktischen Wert aus. Die Präsentation stammt aus dem Umfeld der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung 20. Juli 1944; damit steht sie für eine kuratierte Erinnerungskultur, die Quellen, Kontexte und moralische Fragen eng verbindet. ([erlangen-news.de](https://www.erlangen-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/ausstellung-was-konnten-sie-tun-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-1933-1945-26080213213572))
Ein Ort der Recherche und des Nachdenkens
Das Stadtarchiv Erlangen ist selbst ein passender Ort für diese Ausstellung: Es bewahrt stadtgeschichtliche Überlieferung, arbeitet mit Beständen, Lesesaal und archivalischer Vermittlung und ist als kommunales Archiv ein Ort des forschenden Zugangs. Für Besucher entsteht dadurch ein besonderes Kunsterlebnis im weiteren Sinne der kulturellen Bildung: nicht ästhetische Überwältigung, sondern konzentrierte Werkbetrachtung historischer Dokumente, Tafeln und Zeugnisse. ([erlangen.de](https://erlangen.de/amt/66426))
Raumwirkung und Ausstellungsatmosphäre
Im EG-Lesesaal entfaltet sich eine ruhige, sachliche Ausstellungsatmosphäre. Gerade diese Zurückhaltung schärft den Blick für das Thema. Dokumente, Biografien und historische Bildsprache erzeugen eine dichte Nähe zur Epoche, ohne Pathos zu inszenieren. So wird Erinnerung nicht museal erstarrt, sondern als Gegenwart von Verantwortung erfahrbar. ([erlangen-news.de](https://www.erlangen-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/ausstellung-was-konnten-sie-tun-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-1933-1945-26080213213572))
Bildung, Führung, Kontext
Die Schau eignet sich für kulturhistorisch interessierte Besucher ebenso wie für Schulklassen, Gruppen und alle, die sich mit Nationalsozialismus, Widerstand und Erinnerungskultur auseinandersetzen möchten. Das Thema berührt Fragen der politischen Bildung, der Kulturellen Bildung und der historischen Urteilskraft. Wer sich auf die Ausstellung einlässt, begegnet nicht nur Geschichte, sondern auch den Grenzlinien zwischen Anpassung, Zivilcourage und Widerstand. ([erlangen-news.de](https://www.erlangen-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/ausstellung-was-konnten-sie-tun-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-1933-1945-26080213213572))
Fazit
Was konnten sie tun? ist eine Ausstellung, die eindringlich zeigt, wie vielschichtig Widerstand im Nationalsozialismus war. Sie lohnt den Besuch wegen ihrer historischen Präzision, ihrer ruhigen Präsentation und ihres starken Bildungsanspruchs. Wer Erlangens Stadtarchiv in dieser Form erlebt, gewinnt Erkenntnisse, die weit über den Ausstellungsraum hinauswirken. Ein Besuch vor Ort empfiehlt sich unbedingt. ([erlangen-news.de](https://www.erlangen-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/ausstellung-was-konnten-sie-tun-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-1933-1945-26080213213572))
Offizielle Kanäle von Stadtarchiv Erlangen:
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