Was konnten sie tun? im Stadtarchiv Erlangen: Ausstellung über Widerstand und Verantwortung


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Eine Ausstellung über Mut, Gewissen und Handlungsspielräume im Nationalsozialismus
Im Stadtarchiv Erlangen öffnet sich mit der Ausstellung Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933-1945 ein eindringlicher Blick auf eine der zentralen Fragen der Zeitgeschichte: Wie handelten Menschen unter einer Diktatur, und welche Formen von Widerstand blieben überhaupt möglich?
Geschichte als ethische Herausforderung
Die Wanderausstellung führt nicht nur an den offenen Protest heran, sondern auch an stille Verweigerung, Hilfe für Verfolgte, politische Gegenrede und andere Spielräume des Handelns. Gerade diese Vielschichtigkeit macht das Kunsterlebnis im weiteren Sinn so intensiv: Nicht ästhetische Überwältigung steht im Vordergrund, sondern Konzentration, Erkenntnis und die Erfahrung historischer Verantwortung.
Der Raum des Archivs als Ort der Sammlung
Der Lesesaal des Stadtarchivs verleiht der Präsentation eine ruhige, sachliche Ausstellungsatmosphäre. Das reduzierte Setting schärft den Blick für Dokumente, Tafeln und historische Zusammenhänge. Wer sich für Erinnerungskultur, Demokratiegeschichte und kulturelle Bildung interessiert, erlebt hier eine Werkbetrachtung besonderer Art: präzise, klar und von großer inhaltlicher Dichte.
Bildung, Forschung und Gegenwartsbezug
Die Ausstellung verknüpft Archivarbeit mit historischer Vermittlung. Sie richtet sich an alle, die mehr über Widerstand, Anpassung und Zivilcourage im Nationalsozialismus erfahren möchten. Besonders wertvoll ist der Bezug zur Gegenwart: Die Schau zeigt, wie wichtig Haltung, Gewissen und gesellschaftliche Verantwortung auch heute bleiben.
Praktischer Besuch
Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort liegt im Stadtarchiv Erlangen in der Luitpoldstraße 47. Der Zugang zum Lesesaal ist barrierefrei per Aufzug erreichbar. Für den Besuch bieten sich die regulären Öffnungszeiten des Stadtarchivs an, sodass sich die Ausstellung gut mit einem informierten, ruhigen Rundgang verbinden lässt.
Fazit: Diese Ausstellung empfiehlt sich allen, die Geschichte nicht nur lesen, sondern im Raum einer gut kuratierten Präsentation wirklich verstehen wollen. Ein Besuch lohnt sich für Schulklassen, Studierende, historisch Interessierte und alle, die Zivilcourage als kulturellen und politischen Wert neu betrachten möchten.
Offizielle Kanäle von Stadtarchiv Erlangen:
- Instagram: https://www.instagram.com/stadt.erlangen/
- Facebook: https://www.facebook.com/Stadtverwaltung.Erlangen
- YouTube: https://www.youtube.com/@Erlangenweb
- Website: https://erlangen.de/themenseite/informationsservice/stadtarchiv?config=stadtarchiv_erlangen&r=1&vid=411366_2026-05-06T08%3A00









